Nutzung der Geothermik und Solarenergie bei der Heizung
Zu erheblichen Energieeinsparungen kann die Nutzung von Geothermik und Solarenergie bei der
Heizung von Gebäuden führen. Hierbei sind Einsparungen von fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas, sowohl bei der Kühlung in der warmen Jahreszeit, wie auch bei der Heizung in der kalten Jahreszeit und der Herstellung von Warmwasser möglich.
Die Weltbevölkerung und deren Entwicklung werden in den nächsten Jahren zu einem rasanten Anstieg des Energiebedarfs für die Beheizung von Wohnungen führen. Etwa die Hälfte des Energieverbrauchs einer vier bis fünf Personen umfassenden Familie in Deutschland, entsteht durch Heizung und Warmwasseraufbereitung. Die Dämmung unserer Gebäude hat sich in den letzten Jahren enorm verbessert. Hinzu kommt das aktuell installierte
Heizungsanlagen einen hohen Wirkungsgrad haben. Positiv ist auch anzusehen, das immer mehr die Verwendung von Energieträgern mit niedrigen Temperaturen zum Einsatz kommen und so Flächenheizungen wie etwa die
Fussbodenheizung häufiger als früher in unseren Gebäuden zu finden sind.
Hinzu kommt allerdings auch ein steigender Komfort Bedarf der auch den Wunsch nach Kühlung unserer Wohnungen immer mehr in den Vordergrund stellt. Trotz dem Einsatz zunehmend effizienter Klimaanlagen ist gerade im Bereich der Gebäudekühlung ein extremer Anstieg des Energiebedarfs zu verzeichnen.
Befriedigend kann diese Situation von daher nicht angesehen werden und eine Lösung den kommenden Energieengpass zu verhindern ist der aktuelle Stand der Technik auch nicht. Für die Erzeugung der Wärmeenergie werden derzeit hauptsächlich fossile Brennstoffe wie Öl oder Gas verwendet. Für die meisten Verbraucher, die augenblicklich auf einem niedrigem Temperaturniveau von ca. 35 °C bis 45 °C arbeiten, muss man die Nutzung dieser Energiequellen als verschwenderisch einstufen. Deutlich effektiver wäre hier der Einsatz von
Solaranlagen oder Anlagen der Geothermie. Hier kommen regenerative Energien zum Einsatz die in Verbindung mit Wärmepumpen, Wärmeenergie auf niedrigem Temperaturniveau sowohl für die Beheizung wie auch für die Kühlung unserer Gebäude liefern können. Wobei lediglich die Wärmepumpe Strom aus herkömmlichen Energieträgern benötigt.
Die derzeit noch hohen Investitionskosten für solche Anlagen verhindern eine schnellere Ausbreitung dieser modernen Technologie für unsere Heizung. Hier ist es von daher erforderlich, optimierte Lösungen zu finden und Mängel an diesen Anlagen schnellsten zu beseitigen
Artikel wurde von Jens Wertes am 13.12.2007 eingereicht.