Bis in die Haarspitzen

 

Bis in die Haarspitzen

Je länger das Haar wird, um so mehr neigt es zu Spliss. Das heißt, dass sich die Spitzen der Haare spalten und die Frisur deshalb strohig, trocken und kaputt wirkt. Spliss ist bloß ein ästhetisches Problem und sagt nichts über die Gesundheit der Kopfhaut und Haare aus, da die Haarwurzel durch die aufgespalteten Haare nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Spliss kann entstehen, wenn die Haare übermäßig strapaziert werden, zum Beispiel durch dauerhafte Reibung an der Kleidung und an den Schultern oder extreme Benutzung von Blondierungen, zu wenig Haarpflege oder zu seltene Friseurbesuche.

Der Gang zum Friseur lässt sich bei massivem Spliss nicht mehr vermeiden, vorbeugen kann man aber mit der richtigen Haarpflege. Auch sollte man das Haar nicht zu vielen Belastungen aussetzen. Blondierungen, Färbungen, Glättungen, die Hitze des Föhns und extrem langes Haar begünstigen das Entstehen von Spliss. Erst recht, wenn mehrere dieser Faktoren aufeinandertreffen, also blondiertes langes Haar geglättet wird, was nicht nur auf den Spliss einwirken würde, sondern grundsätzlich schädlich für Kopfhaut und Haare wäre.



Möglicherweise verwendet der Friseur dann die heiße Schere, die erneutes Aufspalten der Haarspitzen vermeiden soll oder bereits vorhandenen Spliss gegebenenfalls wieder zusammen schweißen kann. Gefährlich ist diese Prozedur für das Haar keinesfalls, die Temperatur wird entsprechend eingestellt. Der Vorteil der heißen Schere gegenüber den normalen Scheren ist der, dass das Haar ganz glatt abgeschnitten und versiegelt wird und an den Enden deshalb belastbarer ist. Es wird daher nicht so schnell austrocknen und sich nicht so schnell aufspalten und die Haare wirken länger glänzend.


Artikel wurde von Elke Lohre am 16.10.2007 eingereicht. E-Mail: elke.lohre[at]onmeco[dot]de



Die 10 neuesten Artikel

Die 10 beliebtesten Artikel