Weihnachtskarten sind immer noch in
Wenn die Natur in den Herbst übergeht und sich die Blätter bunt einfärben und abfallen, sich die Sträucher und Blumen eine Pause gönnen, dann naht die Zeit eines ganz besonderen Gewächses, das dann für einige Wochen leuchtend im Mittelpunkt steht. Die Rede ist vom Weihnachtsbaum. Schneller als man denkt, steht quasi über Nacht wieder die Advents- und Weihnachtszeit vor der Tür.
Es ist allgemein bekannt, dass
Weihnachten das Fest der Liebe ist. Es ist die Zeit, in der man an seine Lieben Weihnachtskarten mit passenden Grußformeln oder auch Geschenke verschickt. Das ist aber nicht nur im privaten Freundes- und Bekanntenkreis so üblich. Auch Firmen möchten sich zu Weihnachten und zum nahen Jahreswechsel bei ihren Geschäftspartnern bedanken für die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr. Auch in Zeiten von Emails und Ecards greifen Firmen noch immer gerne auf die
Weihnachtkarten aus Glanzkarton mit stimmungsvollen Motiven zurück.
Um neben dem Versenden der Weihnachts- und Neujahrsgrüße auch noch Gutes zu tun, werden dazu gerne Spendenkarten verwendet.
Spendenkarten sind besondere Weihnachtskarten, bei deren Kauf ein bestimmter Geldbetrag an eine bestimmte wohltätige Hilfsorganisation weitergeleitet wird.
Dabei ist der schöne Brauch, mit
Weihnachtskarten Grüße zu versenden, noch gar nicht so alt. Im Jahre 1843 soll ein gewisser Henry Cole, von Beruf englischer Staatsbeamter, den Illustrator John C. Horsley beauftragt haben, für ihn eine
Weihnachtsgrußkarte zu entwerfen. Möglicherweise war Henry Cole einfach nicht danach, lange Briefe an Freunde und Bekannte zu schreiben. Dass vermutlich er mit seinem Auftrag an John C. Horsley einen Brauch ins Leben gerufen hat, der bis heute überall auf der Welt bekannt ist, hatte sich Cole damals wohl nicht träumen lassen.
Georg Wittmann
g.u.wittmann [äd] vr-web.de