Das Barockschloss Rammenau bei Dresden.

 

Das Barockschloss Rammenau bei Dresden.

Das Barockschloss Rammenau liegt im gleichnamigen Ort etwa fünfundzwanzig Kilometer östlich der Sächsischen Landeshauptstadt. Es ist für Besucher des Hotel Dresdens mit dem Auto, bequem über die Autobahn A 4, in Richtung Bautzen, in einer halben Stunde zu erreichen.

Das Schloss wurde in den Jahren um 1721 von Ferdinand von Koch, einem Kammerherr von Kurfürst Friedrich August dem I, der besser als „August der Starke“ bekannt ist, auf dem ehemaligen Rittergut Rammenau erbaut.
Bis zur Besetzung durch die Rote Armee im Jahre 1945 diente dass Schloss einer Vielzahl von Adelsfamilien als Residenz und wurde fortan in regelmäßigen Abständen erweitert und modernisiert.
Seit 1967 wird das Schloss nunmehr als Museum betrieben. In dieser Zeit wurde auch das Schlossrestaurant eingerichtet.
Heute begeistert das fast vollständig renovierte Schloss mit wechselnden Ausstellungen im Dachboden genauso, wie mit der eindrucksvollen Darstellung des höfischen Lebens im Hauptgebäude. Dabei vermögen die detailgetreuen und verspielten Kunstwerke aus Sandstein, Gold, Glas und Leinen dem Besucher einen Einblick in den privaten Alltag der oberen Zehntausend der vergangenen Epochen verleihen.

Besonderes Augenmerk wird von dem sehr netten Schlosspersonal, welches unkompliziert auch außerhalb von Führungen auf jede Frage Antwortet und die Geschichte des Schlosses erläutert, auf den Kronleuchter aus Meißner Porzellan gelenkt. Dessen mehrere hundert Kilo Gewicht müssen von einer eigenen Deckenkonstruktion getragen werden, die in vergangenen Zeiten schon Ähnliche Leuchter aus Bronze Trug. Speziell dieser Leuchter, im Wert von über sechzigtausend Euro ist ein Geschenk der Meißner Manufaktur und erst 30 Jahre alt.
Neben dem Schloss bietet auch ein Rundgang durch den Park, mit vielen gemütlichen Sitzbänken, Erholung und Entspannung für gestresste Gemüter.
Bevor es dann zurück zur Pension Dresden geht, sollte man das Schlossrestaurant besuchen und eine kleine Leckerei des Kochs probieren. Die kleine Schlossküche zeichnet sich nicht durch Masse, sondern Klasse aus. Dies spiegelt sich bei großem Hunger auch im Geldbeutel wieder. Allerdings bietet gerade die einzigartige Atmosphäre in dem alten Gemäuer die einmalige Gelegenheit, wie ein König zu Speisen. Und da sollte es doch nicht an zehn Euro scheitern.

Gabi Schöne
Gabriele-Schoene[at]gmx[dot]de

Die 10 neuesten Artikel

Die 10 beliebtesten Artikel