Quecksilberbelastung trotz Amalgamentfernung ?

 

Quecksilberbelastung trotz Amalgamentfernung ?

Quecksilberbelastung trotz Amalgamentfernung ?


Viele Patienten lassen ihre alten Amalgamfüllungen durch nicht quecksilberhaltige Füllstoffe austauschen und hoffen auf eine Besserung ihrer Beschwerden. Doch trotz Ausleitungstherapie kommt es zu keiner Veränderung im Organismus, und die Symptome bleiben bestehen. Da nun die bekannteste Quelle für eine Quecksilbervergiftung eliminiert scheint, bleibt die Frage der Neuaufnahme dieser toxischen Substanz zu klären.

Mit welchen Quecksilberformen können wir in Berührung kommen?

1. metallisches Quecksilber (Toxizität durch Verdampfung)
2. anorganisches Quecksilbersalz (Toxizität durch Einnahme und Verdampfung)
3. organisches Quecksilber (Toxizität durch Einnahme)

Die Möglichkeit, unwissentlich erneut Quecksilber aufzunehmen, ist meist in der Nahrungskette zu suchen.
Die organische Verbindung Methylquecksilber entsteht durch Umwandlung von anorganischem Quecksilber durch Mikroorganismen im Gewässerbereich. Methylquecksilber hat eine sehr hohe Fettlöslichkeit und wird vom Organismus fast vollständig aufgenommen.

Über den Blutweg kann es die Blut-Hirn-Schranke überwinden, wird ins Gehirn transportiert und dort abgelagert. Eine Schädigung des zentralen Nervensystems ist dabei möglich.

Weitere Studien (z.B. die Färöer-Studie) belegen Schädigungen der Niere, des Magen-Darm-Trakts und eine Beeinträchtigung der Zeugungsfähigkeit. Da Methylquecksilber die Blut-Plazenta-Schranke durchdringt und an die Muttermilch weitergegeben wird, kann es sowohl den Embryo als auch den Säugling schädigen. Die Schädigungen des Nervensystems lösen Kopfschmerz, Depression, Gedächtnisstörungen, feinmotorisches Zittern und im schlimmsten Fall Demenz aus. Beim Kleinkind werden kognitive Entwicklungsstörungen beobachtet.


Bekannte Aufnahmequellen von Methylquecksilber:

1. Seefische und Flussfische (Industrienähe der Fangstelle beachten)
Die Höchstbelastung wurde besonders bei Haien, (z.B. Heringshai, Dornhai), Blauleng, Heilbutt, Steinbutt, Hecht, Thunfisch und Makrelen festgestellt, da sie am Ende der Nahrungskette eine hohe Giftkonzentration haben. (Auch die beliebte Schillerlocke und der Steckerlfisch sind natürlich Seefische. Leider.)

2. Waldpilze:
Steinpilze und andere Röhrlinge, Champignons und Boviste enthalten an manchen Standorten mehr als 100mg/kg. Die empfohlene unbedenkliche Verzehrmenge von Waldpilzen liegt nach aktuellen Richtlinien bei 250gr./Woche. Zu bedenken ist hier jedoch auch noch die weitere Kontamination durch andere Schwermetalle und Radioaktivität. Standortabhängige Belastungen sollten den Pilzfreund kritisch mit diesem empfohlenen Wert umgehen lassen.

3. Fischmehlfütterung:
Geflügel, Eier, Innereien ( Leber, Hirn, Niere) an Land lebender Tiere.

4. Sonstiges:
Lebertran, Fischölkapseln, verschiedene chemische Medikamente, Desinfektionsmittel (auch Südfrüchte werden damit behandelt, bei Fruchtsäften beachten), früher in Saatbeize oder in Halspastillen.

5. Chinesische Heilkräuter:
Chinesische Kräuter enthalten oft hohe Quecksilberbelastungen und sollten daher nur von zertifizierten Apotheken bezogen werden.


Akupunktur und Bioresonanzpraxis Claudia Wieser Bayreuth

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