Natur und Moderne im Holzhaus vereint

 

Natur und Moderne im Holzhaus vereint

Wer an den Begriff Holzhaus denkt, dem fallen vermutlich erst einmal die typischen Blockhäuser ein, wie sie in vielen Gegenden der nördlichen Hemisphäre noch heute zu finden sind. Von ihrer Rinde befreite Holzstämme werden rund belassen oder im Profil rechteckig geformt und mittels verschiedener Verbindungstechniken ineinander gefügt. Bereits dieser Hausbaustil lässt durch die gute Bearbeitung des Grundmaterials eine schier unendliche Zahl von Möglichkeiten zu, wie der Architekt das jeweilige Haus formen kann.

Neben reinen Wohnhäusern gibt es in der traditionellen Bauweise noch die Stabkirche, wie sie in Norwegen und Schweden aber auch vereinzelt in England seit dem Hochmittelalter erbaut wurde. Diese Architekturen legen ein beredtes Beispiel für kreative Architektur im Holzbau ab. Die Blockhäuser bildeten in der Folge die Grundlage für die Umgebindehäuser, die eine Kombination aus Blockhaus und Fachwerkhaus bilden.

Die Entwicklung des Holzhauses macht auch vor der Modernen nicht halt, wobei diese Art von Architektur gerade heute viele positive Eigenschaften des Baustoffs Holz in sich vereint.

Der Rohstoff der Bäume lässt sich CO2-neutral gestalten. So viele Bäume, wie benötigt und gefällt werden müssen, können wieder neu angepflanzt werden. Außerdem ist die Verarbeitung von Holz ihrerseits sehr umweltfreundlich. Das Raumklima in einem solchen Haus gilt als sehr gesund und hypoallergen, da Holz mit "hauseigenen" Mitteln die Ausbreitung von Allergenen - Milben, Schimmelpilze oder Keime - eindämmt. Weiterhin bildet Holz wieder mit eigenen Mitteln eine ausgezeichnete Wärme- und Schallschutzdämmung, die zusätzliche Maßnahmen überflüssig machen. Durch geeignete Maßnahmen kann auch weitgehend auf den Einsatz von Holzschutzmitteln verzichtet werden, die das Holzhaus gegen Verwitterung oder Brandgefahr schützt.

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