Morgen - Meditation

 

Morgen - Meditation

Morgen - Meditation

Wenn wir am morgen meditieren, haben wir die Möglichkeit in eine Atmosphäre des inneren Friedens einzutauchen, bevor wir in die äussere Welt gehen.

Der Morgen ist eine gute Zeit für Meditation, weil unser Geist zu dieser Zeit frei von endlosen Gedanken ist, die sich im Laufe des Tages anhäufen. Wenn wir gut geschlafen haben, wird unser Geist klarer sein, dann werden wir merken, dass wir empfänglicher für Meditation sind. Sobald wir aufgestanden sind, sollten wir versuchen, mit keinem Gedanken bei den anstehenden Aktivitäten sein, bevor wir meditiert haben.
Wenn unsere ersten Gedanken nach dem Aufwachen Dankbarkeit oder positive Gedanken über die Welt sind, hilft dies auch enorm.

Der Morgen ist eine gute Zeit für die Meditation, da die Atmosphäre der Welt friedvoller ist. Die meisten Menschen nehmen noch nicht an der Betriebsamkeit und Hektik der täglichen Aktivitäten teil. Es ist am wirkungsvollsten, wenn wir vor 6.30 Uhr meditieren. In Hindu- Schriften wird gesagt, dass die absolut beste Zeit, Brahma Muhurta oder Stunde Gottes genannt, zwischen 3 und 4 Uhr liegt.


Diese Zeit ist am Anregendsten für Meditation, jedoch kann es für viele Menschen im Westen schwierig werden, um diese Zeit aufzustehen, da sie dann sehr früh zu Bett gehen müssten. Jedoch, wenn wir früh morgens meditieren, profitieren wir von einer friedvolleren Atmosphäre, die sich auch in unserer Meditation niederschlägt.

„Früh am morgen, vor Sonnenaufgang, ist das Weltbewusstsein noch nicht erregt. Die Welt hat sich noch nicht ihrem täglichen Tumult hingegeben. Die Natur ist ruhig und still und hilft uns zu meditieren".

Eine Sache, die Leute bemerken werden, ist dass das frühe Aufstehen sie in einen schläfrigen Zustand während der Meditation lässt. Beim Meditieren sollten wir völlig wach sein, wenn wir uns schläfrig während der Meditation fühlen, kann es schwierig werden gut zu meditieren. Wenn wir während der Meditation dösen, machen wir keinerlei Fortschritt. Richtige Meditation ist mehr als nur Entspannung, Meditation bedeutet einen dynamischen Frieden - wenn wir meditieren sollten wir völlig wach und aufmerksam sein.

Wenn wir uns etwas schläfrig fühlen am Morgen, gibt es ein paar Sachen, die dagegen helfen.
Wenn wir uns zuerst mit kaltem Wasser waschen, fühlen wir uns völlig erfrischt. Wir können auch etwas Gymnastik machen, um unseren Kreislauf anzuregen. Es ist auch empfehlenswert mit offenen Augen zu meditieren (oder zumindest halbgeöffnet). Wenn wir unsere Augen schliessen, ist es wahrscheinlicher, dass wir in Schlaf verfallen.

Meditieren bei aufgehender Sonne kann auch von starker Wirkung sein. Die aufgehende Sonne ist ein kraftvolles Symbol eines neuen Tages und unserem stärker werdenden Bestreben. Die Sonne gibt auch eine unterschwellige spirituelle Schwingung. Wenn wir uns beim Meditieren der Sonne zuwenden, werden wir einen zusätzlichen Nutzen haben. Wenn es jedoch um 6 Uhr immer noch dunkel ist, dann sollten wir nicht das Gefühl haben, das die Sonne notwendig sei.

Matthias Eckerle schreibt regelmäßig über Persönlichkeitsentwicklung und Meditation. Zurzeit lebt der gebürtige Freiburger in Dublin. Unter der Anleitung des spirituellen Meisters Sri Chinmoy praktiziert er die Meditation.

Matthias Eckerle - matthias.eckerle@illuminingtalks.org

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