Sevilla
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Das Museo de las Bellas Artes und was man sonst noch gesehen haben sollte
Das Museo de las Bellas Artes beherbergt nach dem Prado in Madrid die bedeutendste Gemäldesammlung Spaniens.Es ist zum Großteil im ehemaligen Convento de la Merced aus dem 17. Jahrhundert untergebracht, sowie dessen Klosterkirche, was die reiche Ausschmückung und Bemalung der Wände und Decken erklärt, und stellt vor allem Bilder der spanischen Künstler aus dem 17. und 18. Jahrhundert aus, vereinzelt sind jedoch auch ältere und jüngere Werke zu sehen.
Südlich des Alcázar gelangt man durch dessen Gärten und über die Calle San Fernando vorbei an der Fábrica de Tabacos, der aus „Carmen“ bekannten Tabakfabrik, die heute der Universität gehört, in den Parque de María Luisa, mit der großen halbkreisförmigen Plaza de España und dem archäologischen Museum.
Nordwestlich der alten Stadt fand auf der Insel La Cartuja am Guadalquivir die EXPO ’92 statt, die sich ganz im Zeichen der 500-Jahr Feier anlässlich Kolumbus Entdeckungsfahrt nach Amerika 1492 um das Thema „Zeitalter der Entdeckungen“ drehte.
Heute stehen nur noch 44 der ehemals 70 Pavillons der Ausstellung, und man erreicht die Insel nach wie vor mit den extra erbauten Magnetschwebebahnen oder der Kabinenbahn. Der Mittelpunkt der Ausstellung und des Geländes war der so genannte königliche Pavillon, im einzigen alten Gebäude auf der Insel, dem 1401 gegründeten Kloster Santa María de las Cuevas, in dem Kolumbus einst seine erste Entdeckungsfahrt plante, und das man heute noch besichtigen kann. Inzwischen ist das Gelände zum Hightech-Freizeitpark Isla Mágica umgebaut worden, mit Achterbahn, einer gestellten Seeschlacht auf dem kleinen See der Insel, einem Erlebniskino und vielem anderen.
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