Klimawandel und Folgen, Beispiel Costa Rica
Man hat sich schon an die täglichen Horrormeldungen über den Klimawandel gewöhnt. Dramatische Prognosen lieferte der IPCC Report 2007 mit einer Erwärmungsprognose im schlimmsten Fall von 6,4 Grad Celsius, und einen Anstieg des Meeresspiegels bis 59 Zentimeter. Noch in diesem Jahrhundert könnte der Meeresspiegel um bis zu 140 Zentimeter steigen, glaubt der deutsche Klimaforscher und Ozeanexperte Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Verheerende Sturmfluten und Überschwemmungen könnten die Folge sein. Nase-Forscher Hansen und andere glauben, daß Schlimmes bevorsteht. Was so ganz genau passiert weiß wohl keiner, will oder darf es nicht sagen, oder bemerkt daß es physikalisch unausweichlichen Folgen der globalen Erwärmung schon oft gegen hat. Und zwar die letzte vor rund 20.000 Jahren, dem Höhepunkt der letzten Eiszeit. Da lag der Meeresspiegel etwa 120 Meter niedriger als heute; das Klima war global, und es war 4 bis sieben Grad kälter.
Verhindern kann die Menschheit wohl nicht mehr.
das sich die Erdatmosphäre erwärmt. Wer glaubt die Welt habe ernsthaft vor, den Treibhauseffekt zu stoppen ist ein Depp. Zum Beispiel müßte man den Ausstoß an Treibhausgasen um volle 60 Prozent zurückgefahren, wollte man einen weiteren Anstieg der Konzentration in der Atmosphäre verhindern. "Das wird einfach nicht drin sein. Erst kürzlich hatte der Chef des Uno-Umweltprogramms (Unep), Achim Steiner, gesagt, es sei zu spät, die globale Erwärmung ganz zu verhindern. Und schauen wir uns das das Kyoto-Protokoll der Uno an zur Reduzierung des globalen Treibhausgasausstoßes: Indien und China, die zusammen ein Drittel der Menschheit stellten, haben dieses Vertragswerk nicht unterschrieben, und die USA. ignorierten es einfach.
Die Boten des Klimawandels sind für jeden Sterblichen durch die aktuellen Wetterphänomene zu erkennen. Ob das mysteriöse Bienensterben in den USA, in zweistellige Milliardenhöhe auch auf den Klimawandel zurück zu führen ist, weiß man nicht so genau. Bienen bestäuben auch mehr als 90 Gemüse- und Obstsorten. Äpfel, Nüsse, Avocados, Sojabohnen, Spargel, Broccoli, Sellerie, Kürbisse und Gurken dürften ohne Bienen rar werden. In Deutschland blühen im Februar die Krokusse und Grönland baut Kartoffeln und Broccoli an. In Costa Rica regnet es weniger, bedingt durch das Phänomen El Niño, das durch die Erwärmung des Pazifischen Ozeans ausgelöst wird. Und durch die Erwärmung des Pazifischen Ozeans ausgelöst wird auch das anwachsen der Algenpopulation. mit in diesem Jahr ungewöhnlich hoher Giftkonzentration. Am pazifischen Ozean in Costa Rica wurden mehr als 500 tote Pelikane gefunden. Vor der Küste Kaliforniens Hunderte von Vögel, Seelöwen und Delphine . Die Tiere wiesen die Spuren einer Vergiftung mit Domoinsäure auf, die Nervensystem und Gehirn angreift. Menschen können das Gift aber aufnehmen, wenn sie vergiftete Fische oder Muscheln zu sich nehmen. Nach Angaben der Nachrichtenagenturen ging der Regen im Jahr 2007 in Costa Rica, Guanacaste um 28% gegenüber dem Jahr 2006 zurück, 16% weniger Regen war es in der Karibik. Dadurch kam es zu erheblichen Problemen bei der Stromversorgung. In den
Nachrichten aus Costa Rica, Guanacaste wurde bekannt gegeben, das vom 23 April bis zum 5.Mai täglich im ganzem Land 2 Stunden der Strom abgeschaltet wurde, weil das Niveau des Wassers in den Auffangbecken der Kraftwerke nicht hoch genug war, um genügend Elektrizität zu erzeugen. Am 5.Mai entschied dann das Institut für Elektrizität in Costa Rica die Abschaltungen im Lande wieder aufzuheben, weil es glücklicherweise in den letzten Tagen stark geregnet hatte.
In der Provinz Guanacaste in Costa Rica, konnten wir den Klimawechsel über den Zeitraum der letzten 15 Jahre beobachten. In den ersten 10 Jahren stoppte der Regen Ende Oktober bis Anfang November. Der erste Regen kam dann mit den ersten Mondwechsel im Mai. Heutzutage regnet es hier auch schon mal im Januar oder Februar, nur eben insgesamt zu wenig.
Wenn der Zug abgefahren ist, und man die globale Erwärmung nicht mehr verhindern kann, konzentrieren wir uns auf die Folgen. Die Ölunternehmen machten dieses Jahr mal wieder Riesengewinne, und was die Folgen des Klimawandels betrifft, planen sie bereits die Ausbeutung der bislang unzugänglichen arktischen Gebiete.
Wir zum Beispiel, und alle diejenigen, die in der Nähe vom Meer leben, werden wohl in Zukunft durch den Klimawandel noch eine Menge Probleme bekommen.