Chemisches Fangmittel: die Diebesfalle

 

Chemisches Fangmittel: die Diebesfalle

Um einen Diebstahl nachweisen zu können und den Täter überführen
zu können, kann der Einsatz eines chemischen Fangmittels, einer Diebesfalle,
hilfreich sein. Dazu werden Wertgegenstände, wie zum Beispiel Laptops,
Brieftaschen, Schmuck etc. mit der Diebesfalle (einer
chemischen Substanz, die ein Pulver, eine Paste oder eine Flüssigkeit sein
kann) präpariert. Kommt es zu einem Kontakt mit dem Gegenstand, hinterlässt
die Diebesfalle sichtbare Farbspuren an den Händen des
Täters. Andere Produkte sind bei normalen Licht nicht sichtbar, kommen aber
unter UV-Licht zum Vorschein. Der Täter verteilt dann unwissentlich die Substanz
auf seiner Kleidung, so dass die Spuren beispielsweise auch auf der Jacke
des Täters nachgewiesen werden können.

Was man beim Einsatz einer Diebesfalle beachten muss
Manche Produkte haben ätzende Inhaltsstoffe, die den präparierten
Gegenstand möglicherweise beschädigen können.

Man sollte also auf
ein Produkt achten, das auf allen Oberflächen angewendet werden kann. Für
den Einsatz im Außenbereich sind solche Diebesfallen besonders gut geeignet,
die nicht wasserlöslich sind.

Artikel wurde von Mark Liebermann am 20.05.2010 eingereicht.

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