Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen
Leider kommt es in jüngster Zeit immer häufiger zu
Abmahnungen aufgrund der Verletzung von Urheberrechten. Internetnutzer teilen ihre Musiksammlung auf Tauschbörsen mit anderen Nutzern, ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass sie damit vielleicht gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen. Früher war es schließlich auch ganz normal, Musik aus dem Radio aufzunehmen und auf eine Kassette zu überspielen.
Große Musikkonzerne und Filmstudios sehen es in der heutigen Zeit leider nicht mehr ganz so locker und beschäftigen oftmals ein ganzes Heer von Anwälten um Urheberrechtsverletzungen zu vermeiden beziehungsweise Verstöße dagegen zu ahnden. So bekommen Nutzer von Musiktauschbörsen und Webseiten, auf denen man Filme online anschauen kann, immer häufiger Post vom Anwalt. Die Schreiben weisen auf einen Gesetzesverstoß hin und fordern von den Betroffenen hohe Summen Schadenersatz, zum Teil sogar im fünfstelligen Bereich.
Glücklicherweise gibt es mittlerweile einige Anwaltskanzleien, die bei einer solchen
Abmahnung Hilfe leisten und ihren Mandanten mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Die auf das Gebiet der Urheberrechtsverletzung spezialisierten Anwälte geben meist schon auf ihren Webseiten Tipps und nützliche Hinweise. Zunächst raten sie den Betroffenen, angesichts der hohen Forderungen nicht in Panik zu verfallen. Danach sollte die Abmahnung unbedingt einem fachkundigen Anwalt vorgelegt werden, damit dieser überprüfen kann, ob die geforderte Summe gerechtfertigt ist und ob überhaupt eine Verletzung des Urheberrechts vorliegt. In den meisten Fällen lassen sich gerade besonders hohe Forderungen nicht rechtfertigen und der Gang zum Anwalt kann einem unwissenden Internetnutzer einiges an Stress und Ärger ersparen.
Artikel wurde von Alexander Wachs am 20.05.2010 eingereicht.