Ein ganz normaler Freitag.
Ich fuhr wie jeden Tag mit meinem Auto zur Arbeit.
Es war ein ganz normaler Tag wie immer. Der Stress auf der Autobahn, das Hupen an den roten Ampeln, die Fahrradfahrer die querbeet über die Kreuzungen kacheln. Endlich angekommen, suche ich mir einen Parkplatz den es natürlich nicht sofort gibt. Ich bin also am Suchen und fahre mindestens 5 Runden. Als ich dann einen Parkplatz gefunden hatte der gerade frei wurde, setze ich den Blinker und fahr schon mal etwas vor und legte den Rückwärtsgang ein um in die freie Parklücke zu fahren. Ich sehe im Innenspiegel ein anderes Auto auf mich zukommen. Dieses Auto hat ebenso einen Parkplatz gesucht. Ich sah im Innenspiegel um vielleicht zu erkennen, ob er auf mich wartet damit ich einparken kann oder ob er an mir vorbei rauscht.
Er tat beides nicht und bevor ich noch zu spät zur Arbeit komme, versuchte ich in die Parklücke mit meinem Rückwärtsgang loszufahren. In diesem Moment fuhr das andere Fahrzeug auch los und versuchte in die selber Parklücke zu fahren.
Als ich es aber bemerkte war es schon zu spät. Das andere Fahrzeug knallte heftig gegen mein Auto. In meinem Kofferraum klirrten die Flaschen aneinander, die ich einen Tag zuvor vom Getränkehändler gekauft hatte. Meinen Gurt, den ich bevor ich mit meinem Wagen losfuhr umgemacht hatte, würgte mir am Hals. Dieser Stoß von Hinten brachte mich zum Nicken. Mein Kopf schleuderte zuerst nach hinten und wieder nach vorne. Mir wurde schwindelig und etwas schwarz vor den Augen. Als ich wieder bei Sinnen war, sah ich den Fahrer wie er aus seinem Wagen ausstieg und brüllend zu mir kam. Er riss meine Fahrertür auf und brüllte mich an. Als ich zurückbrüllen wollte, stach mich ein Schmerz vom Nacken bis runter zum linken Oberschenkel. Ich bemerkte eine Menschenansammlung auf dem Bürgersteig. Ich versuchte unter Schmerzen mein Handy aus der Tasche zu holen. Denn mit diesen Schmerzen habe ich nicht die kleinste Möglichkeit mal zurückzubrüllen oder geschweige mich zu bewegen.
Ich bemerkte im Hintergrund nur noch die Feuerwehr die mich aus dem Wagen zog. Nach einigen Stunden Aufenthalt im Krankenhaus hat sich herausgestellt das ich ein Schleudertrauma mit Prellung der Nackenwirbel habe. Mir konnte im Krankenhaus nicht weiter geholfen werden.
Als ich am nächsten Tag zu meinem Hausarzt gegangen bin, wurde mir nach weiteren Untersuchungen eine Überweisung zum
Chiropraktiker in Berlin gegeben.
Artikel wurde von Niko B. am 07.05.2010 eingereicht.