Kultobjekt Strandkorb

 

Kultobjekt Strandkorb

Was wäre ein Sommer an der Ostsee oder Nordsee ohne den Strandkorb? Längst gehört er zum ganz normalen Bild an deutschen Stränden uns ist von dort nicht mehr weg zudenken. Urlauber verbringen die schönsten Stunden des Jahres in ihnen und die Ausleihgebühr ist meist recht günstig.

Vor mehr als 125 Jahren wurde der Strandkorb von einem Rostocker Korbmachermeister – Wilhelm Bartelmann – erfunden. Er nannte ihn zunächst „Strandstuhl“. Konstruiert wurde dieser für eine Rheuma Patientin, die sich damals eine passende Sitzgelegenheit für den Strand wünschte.

Doch schnell erkannte man, dass der Strandkorb auch für gesunde Menschen eine interessante Erfindung darstellte. Dieses, mit einem Sessel vergleichbares, Korbgeflecht bietet Schutz vor Regen, Wind, Sonne und Sandflug. Außerdem ist der Standkorb eine bequeme Alternative zur Liege oder zum „auf der Decke liegen“.

Zunächst war der Strandkorb ein Einsitzer, welcher sich nicht nach hinten klappen ließ. Erst um 1897, mit einem fortschreitenden Anstieg der Strandkorb Preise, wurden die ersten Standkörbe als Zweisitzer, mit Liegefunktion gebaut.


Die heutigen Standkörbe sind sehr komfortabel ausgestattet. Sie haben eine qualitativ hochwertige Polsterung, Klapptische, Fußbänke, Armlehnen, Schattenmarkisen und Griffe zum beliebigen Tragen, Drehen etc. Heutzutage sind Strandkörbe sogar für Kinder, Hunde, in Übergrößen und ähnlichen Spezialanfertigungen erhältlich.

Zudem ist der Strandkorb auch außerhalb des Strandes an der Ost- und Nordsee zu finden. So ist ein Strandkorb im Garten oder auf dem Balkon nichts ungewöhnliches mehr. Auch in anderen Ländern ist der Strandkorb schon lange nicht mehr unbekannt. Für den ältesten Strandkorbproduzent, die Firma Korb GmbH, gehören Anfragen und Bestellungen aus dem Ausland längst zum beruflichen Alltag.

Artikel wurde von Sebastian Müller am 07.05.2010 eingereicht.

Die 10 neuesten Artikel

Die 10 beliebtesten Artikel