Ökotrophologie als Fernstudium
Die Ökotrophologie, deren Name sich vom griechischen Oikos für Haus und Trophe für Ernährung ableitet, beschäftigt sich mit dem verschiedenen Aspekten der menschlichen Ernährung, deren Aufbau und auch deren gesellschaftlichen und psychologischen Auswirkungen. Die Ökotrophologie ist seit den 1950er Jahren eine eigenständige Wissenschaft und kann an verschiedenen Hochschulen und Fakultäten studiert werden. Eine weitere Möglichkeit bietet ein Fernstudium an, bei dem man nicht vor Ort an einer Universität, sondern vielmehr von zu Hause aus in Eigenregie und mit viel Selbstdisziplin studiert, lernt und Tests absolviert.
Nach der Umstellung der Abschlüsse kann man nun in der Ökotrophologie die Abschlüsse Bachelor und Master of Science erhalten. Während des Studiums beschäftigt sich der Student mit den verschiedenen Aspekten der naturwissenschaftlichen und medizinischen Sicht auf die Ernährung, aber auch mit den psycho-soziologischen. Somit umfasst das Studium wie auch das
Fernstudium Ernährungswissenschaften die Bereiche Ernährungslehre, Diätetik, Gesundheitslehre, aber auch Haushaltskunde und Ernährungsberatung.
Durch diese breite Fächerung des Studienganges Ökotrophologie ist das Fach gut geeignet, wenn man bereits in der Ernährungsbranche tätig ist und sich zukunftsorientiert weiterbilden und einen weiteren berufsqualifizierenden Abschluss erwerben möchte. Um nicht seinen Beruf aufgeben zu müssen, kann man auch berufsbegleitend ein Fernstudium absolvieren. Auf diese Weise kann man die erlernten Dinge und Fähigkeiten gleich auch in die Praxis umsetzen und mit etwas Motivation und viel Disziplin schnell einen weiteren Abschluss erhalten. Durch einen Abschluss im Studiengang Ökotrophologie kann man beispielsweise als Ernährungsberater oder als Berater in Lebensmittelkonzernen tätig werden. Auch die Leitung einer Großküche und deren Management sind denkbare Einsatzgebiete eines Absolventen des Fernstudiums Ökotrophologie.
Artikel wurde von Meik Benzer am 30.04.2010 eingereicht.