Motoriktraining für Babys
Kinderspielzeug fördert die Koordination von Bewegungsabläufen des Babys bzw. des Kindes. Entsprechendes Motoriktraining ist somit für die Entwicklung des Babys von elementarer Bedeutung. Oftmals denken Eltern gar nicht an den Zusatznutzen neben dem Spieleffekt, denn fast jedes Spielzeug hat auch noch einen tieferen Sinn. Sei es Bewegung, Strategie, Glück, Spannung, Freude und manchmal auch Traurigkeit oder Enttäuschung, wenn das Kind bei einem Spiel einmal nicht gewonnen haben sollte. Es sind jedoch Lernprozesse, die für die Lebensfähigkeit des Kindes in der Gemeinschaft sehr wichtig sind. Schon nach wenigen Wochen eignen sich beispielsweise
Rasseln hervorragend für das Training des Kindes. Schüttelt es daran, dann macht diese Rassel ein Geräusch. Je heftiger geschüttelt wird, um so lauter und um so schneller wird das Spiel mit der Rassel. Oftmals werden Babys ganz hektisch, wenn sie mit so einer Rassel spielen und oft auch so sehr, daß sie die Rassel nicht mehr festhalten können und sie in hohem Bogen aus dem Gitterbett fällt.
Also eignen sich auch Mobiles, in dem Rasseln integriert sind. Da braucht das Baby weniger Kraft und die Gefahr, daß die Rassel irgend wo landet ist nicht gegeben. Unter vielen verschiedenfarbigen Figuren merkt sich das Kind rasch und damit auch die Figur, die die Rasselgeräusche macht. Ebenso ein Top-Motoriktrainer ist ein Rutschfahrzeug für das Baby. Da werden die Beinmuskeln gefordert und die Koordination zwischen Armen und Beinen trainiert.
Rutschfahrzeuge werden mit den Beinen des Kindes angetrieben und auch von der Spieleindustrie in vielen verschiedenen Varianten angeboten. Das Baby kann sich auf so ein Rutschfahrzeug setzen und mit einem Lenkrad oder einem Lenkgestänge kann dieses Rutschfahrzeug in die richtige Richtung gelenkt. Manches Rutschfahrzeug kann auch gleichzeitig als Lauflernhilfe verwendet werden, denn es befinden sich an diesem Rutschfahrzeug Anhaltemöglichkeiten für das Baby. So wird rasch und problemlos laufen zu lernen zum Kinderspiel.
Artikel wurde von Christoph Grill am 29.04.2010 eingereicht.