Lauflernhilfen

 

Lauflernhilfen

Lauflernhilfen sind so gut oder so schlecht, wie die Entschärfung gefährlicher Stellen im Haus oder in der Wohnung. Sehr viele Unfälle ereignen sich bei Treppenabgängen, die nicht oder nicht ausreichend geschützt sind. Der Rückschluss, daß Lauflernhilfen an solchen meist schweren Unfällen Schuld sind, ist so nicht ganz nachvollziehbar, denn das Baby kann auch ohne Lauflernhilfen über die Treppen stürzen, wenn diese nicht genügend abgesichert sind. Ebenso heiße Herdplatten oder der berühmte Suppentopf auf dem Küchenherd können zu schweren Verbrennungen oder Verbrühungen führen. Nicht jedoch wegen einer Lauflernhilfe, sondern wegen mangelnder Sicherheitsvorkehrungen oder wegen zu wenig Aufmerksamkeit dem Baby gegenüber. Lauflernhilfen können auch unterschiedliche Philosophien verfolgen, wie es besser ist, dem Baby das Laufen lernen leichter zu machen. Einige Lauflernhilfen sind so konzipiert, daß das Baby vollkommen in einer Art Schale sitzt die Ausschnitte für die Beine hat und die meistens auch aus Kunststoff angefertigt sind.

Im Wesentlichen bestehen diese Lauflernhilfen aus zwei Ringen. Oben endet der Ring in dieser Sitzschale und unten gibt es einen größeren Ring, auf dem Rollen montiert sind, damit das Baby leichter vorwärts kommt. Dieser untere Ring dieser Lauflernhilfen ist vom Durchmesser her größer als der obere Ring und soll somit verhindern, daß das Baby zu nahe an die Küchenschränke heran kommt. Allerdings sollte man bei diesen Lauflernwagen alle Hindernisse wegräumen, die so in einer Wohnung vorkommen können. Dazu gehören auch Teppiche, die die Fahrt mit diesem Lauflernwagen jäh bremsen könnte. In diesem Falle könnte es sogar vorkommen, daß diese Lauflernhilfe mitsamt dem Baby stürzen könnte. Andere Lauflernhilfen sind so ausgelegt, daß sich das Baby lediglich an diesen anhalten kann und dadurch kann es auch an diesen Lauflernhilfen anschieben und somit auch vom Fleck kommen, um das Zimmer in dem es sich aufhält, zu erkunden. Mit dieser Unterstützung beim Laufen lernen erreichen die Babys nicht die Geschwindigkeit, die gefährlich werden könnte.

Artikel wurde von Christoph Grill am 29.04.2010 eingereicht.

Die 10 neuesten Artikel

Die 10 beliebtesten Artikel