Gelerntes grafisch komprimieren

 

Gelerntes grafisch komprimieren

Eine nicht ganz neue, aber sehr effektive Methode um etwas zu planen, oder eine Mitschrift zu erstellen sind Mind Maps. Sie sind außerdem ideal, um schnell am Telefon Mitschriften zu erstellen und das Wichtigste aus dem Gespräch später wiederzugeben. Denn ein großer Vorzug dieser Art von grafischer Darstellung der Gedanken ist das Zusammenfassen von Themen in knapper und übersichtlicher Form. Überflüssige Füllwörter entfallen. Der Mensch kann diese kurzen bildhaften Dokumentationen besser aufnehmen und verstehen. Daher eignen sie sich außerdem auch sehr gut für Vorträge und Schulungen. Zu viel unnötige Information wird weggekürzt und es kristallisiert sich das Wesentliche heraus. Ideal ist Mind Mapping auch für eine Prüfungsvorbereitung. Wer sich das Gelernte in dieser Form noch einmal aufbereitet, versteht den Kern, und braucht sich vor keiner Prüfung mehr zu fürchten. Im Mittelpunkt eines Mind Maps steht immer das Hauptthema. Deshalb wird es auch entsprechend großgeschrieben und hervorgehoben.

Rund um diese Mitte ordnet man seine Gedanken in Form von Schlüsselworten an. Das eigentliche Lernziel erreicht man durch die Verknüpfung der Ideen. Wer gerne am PC arbeitet, dem stehen geeignete Werkzeuge zur Verfügung, um das Mind Map am Bildschirm zu erstellen. Ebenso nutzen viele ein Blatt Papier, das groß genug sein sollte, um den Gedanken freien Lauf zu lassen, sie entsprechend darzustellen und zu assoziieren. Am PC lassen sich Mind Maps vielleicht schneller ändern, anpassen oder verbessern. Die Strukturierung fällt manchen am Rechner leichter. Mit dem Stift kann man dagegen eigene Codes, Symbole oder Darstellungen kreieren. Was man für optimal hält, muss man selbst herausfinden.

Artikel wurde von Andreas Mettler am 29.04.2010 eingereicht.

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