Kredit umschulden bei geänderten Lebensverhältnissen

 

Kredit umschulden bei geänderten Lebensverhältnissen

Wenn sich die Lebensverhältnisse und insbesondere auch damit die finanziellen Verhältnisse verändern, bedeuten die Raten für einen bestehenden Kredit häufig eine große Belastung, die nun nicht mehr ordnungsgemäß bedient werden kann. Denn wenn das Einkommen geringer wird oder aber auch die monatlichen Ausgaben sich erhöht haben, können auch die Raten für den Kredit in vielen Fällen nicht mehr ordentlich bedient werden. Ein Ausweg aus dieser Situation kann eine Umschuldung sein. Denn bei einer Umschuldung kann ein neuer Kredit aufgenommen werden, bei dem wiederum andere Bedingungen gelten. Mit dem Kreditbetrag wird die bestehende Kreditschuld wiederum abbezahlt.

Die Umschuldung hat in der Regel das Ziel, die Zinsen zu verringern. Doch gerade in einer Situation, wo der Kreditnehmer nicht mehr in der Lage ist, die monatlichen Raten zu bedienen, hilft es ihm häufig schon sehr, wenn lediglich die Höhe der Kreditraten durch die Kreditumschuldung verringert werden kann. Denn dann hat er monatlich wieder mehr finanziellen Spielraum zu Verfügung und kann seine Ausgaben wieder besser bedienen.

Daher wird bei vielen Umschuldungen auch hauptsächlich darauf geachtet, die Ratenhöhe zu verringern. Das gelingt meist schon sehr einfach, indem die Laufzeit verlängert wird. Selbstverständlich muss der Kreditnehmer in diesem Fall auch damit rechnen, dass sich dadurch seine Gesamtkosten für den Kredit erhöhen.

Auch eine Umschuldung sollte nicht überstürzt vorgenommen werden. Idealerweise lässt sich der Kreditnehmer im Vorhinein noch von Experten beraten, die ihm auch die verschiedenen Kreditmodelle und Szenarien genau berechnen können. Auf diese Weise sieht er auch genau, welche Kreditvariante welche Auswirkungen hat und welche Konditionen sie mit sich bringt.


Artikel wurde von Wolfgang Stricker am 28.04.2010 eingereicht.

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