Geheimtip Torbole
Ein Teil von Torbole, sicherlich der zauberhhafteste, hat den Charakter des uralten Fischerdorfes beibehalten, das Torbole vor einigen Jahrhunderten einmal war. In diesem ältesten Teil des Städtchens drängen sich die alten Häuser rundum den bunten, pittoresken Hafen und spiegeln sich wider im klaren Wasser der Gardasees.Über Torbole und seine ungewöhnlichen Windströmungen schrieb bereits Goethe als "ein Wunder der Natur, ein zauberhaftes Schauspiel".
Torbole liegt am äußersten, nordöstlichen Zipfel der Baldo-Bergkette eingebettet wie ein Amphitheater auf einer Höhe von 67 m über dem Meeresspiegel. Der See, einst Reichtum der Fischer und Händler, ist heute noch immer ein wichtiges Resort. Das gleiche gilt für den Monte Baldo (2069 m / Meeresspiegel), einst Fundgrube für Brennholz und Wild, heute ein wichtiges Naturschutzgebiet aufgrund seiner seltenen Pflanzenwelt.
Verschiedene Mächte beherrschten Torbole einst. Eine unter ihnen, die Venezianer, (1440-1510) hinterließen am alten Hafen das charakteristische Zollhaeuschen auf der auf Pfählen errichteten Mole(noch heute zu besichtigen).
Später sorgten dann die Habsburger (1810-1918) gegen die Jahrhundertwende aufgrund der zahlreichen, verschiedenen Nationalitäten für eine rege touristische und kulturelle Entwicklung.
Aber schon viel früher wurde Torbole touristisch "entdeckt"! 1786 machte Goethe Station in Torbole. Seine begeisterte Beschreibung des Ortes verhalf Torbole fortan zu internationalem Ruf, und es wurde beliebtes Ziel für zahlreiche Kunstler und Maler, die dem Ort so manches Kunstwerk hinterließen. (siehe
Hotels in Torbole)
Auch wenn Torbole seit langer Zeit Grenzgebiet ist, hat es jedoch bis heute sein italienisches Flair bewahrt, bunte Häuser, große, mit Cotto-Ziegeln gedeckte Dächer... So typisch die mediterrane Atmosphäre für Torbole ist, so schnell erhält die Landschaft alpinen Charakter, sobald man die steile Straße von Torbole nach Nago:
Hotels in Nago
hinaußwandert. Nackte, schroffe Felsen, immergrüne Vegetation und die Überreste der einst trotzigen Burg Penede erwecken im Betrachter den Eindruck, plötzlich in eine gänzlich andere Landschaft versetzt zu sein. Es ist das Zusammenspiel all dieser so verschiedenenartigen Impressionen, die den Aufenthalt unvergessen macht.
Artikel wurde von Staff 7mates am 28.04.2010 eingereicht.