Die Bluetooth Maus, die anderen Mäuse und wie Sie die Richtige finden
Seit der Erfindung der Computermaus, ist selbige nicht mehr wegdenkbar - weder auf Arbeit noch zu Hause. Nur Wenige wissen wie man ohne eine Maus einen Computer steuert.
Aber was macht eine zuverlässige Maus aus? Welches sind die Kriterien nach denen man auswählt? Worauf sollte man achten? Soll es eine mit Kabel, eine via Infrarot oder doch eher eine
Funk Maus (auch wireless Maus) sein? Eine optomechanische (mit Kugel), eine optische mit Leuchtdioden oder eine Lasermaus mit Laserdioden? Auch das mittig angebrachte Scrollrad ist mittlerweile kaum mehr wegzudenken und sollte möglichst bei dem ausgewählten Favoriten vorhanden sein, da es das auf und ab bewegen in Dokumenten, Programmen und Internetseiten erleichtert. Oder wem das nicht genug ist, für den gibt es auch Mäuse mit eingebautem Trackball - eine mittelgroße Kugel, in der Oberseite der Maus, anstelle eines Scrollrades, die es dem Nutzer ermöglicht senkrecht und waagerecht durchs Bild zu rollen – meist Bestandteil einer
Gamer Maus.
Eine
Gamer Maus ist eine Maus, die speziell für Games konzipiert ist.
Je nach Bedarf und Geldbeutel muss jetzt entschieden werden. Die optomechanische Maus hat ihre Schwachstelle bei der ihr inneliegenden Kugel, welche leicht verdreckt. Die optische Maus hingegen, kann nicht mehr verdrecken, da sie keine Kugel hat, die den Dreck nach innen befördert. Sie wiederum braucht ein geeignetes Mousepad oder eine gut strukturierte Unterlage, da sonst die Leuchtdioden falsche Signale senden. Oft wird die Lasermaus als die fortschrittlichste in dieser Hinsicht angesehen. Sie kommt auch mit weniger strukturierten Oberflächen zurecht und eignet sich somit am besten für Allroundeinsätze.
Nun muss man nur noch entscheiden, ob Kabel, Infrarot oder Funk Maus. Viele Mausnutzer schwören auf die Kabelverbindung, da bei dieser keine Batterie gebraucht wird und eine dauerhafte Verbindung gewährleistet ist. Der Nachteil liegt eindeutig im Kabelsalat begründet. Mäuse via Infrarotverbindung werden nur selten genutzt, da zwischen den Schnittstellen Sichtkontakt herrschen muss.
Bleibt noch die bekannteste Schnurlose Maus – die
Bluetooth Maus. Die Gegner der wireless Maus argumentieren mit zu hohem Energieverbrauch und schlechter Funkverbindung. Das hat jetzt ein Ende mit Bluetooth 4.0, welches weitaus ausgereifter ist und wesentlich geringer im Energieverbrauch. Höherwertige Modelle können Monate bis Jahre ohne Akkuladung oder Batteriewechsel auskommen. Auch das Problem mit der Verbindung ist keins mehr durch ihre verbesserte Technik. Wer eine Langzeitinvestition tätigen will, dem ist die
Bluetooth Maus, mit ihrem ausgereiften System, ans Herz gelegt. Eine Auswahl an hochwertigen Mäusen finden sie
hier.
K. Wehnert, eingereicht am 26.04.2010