Überwinterung mit einer Bootsabdeckplane

 

Überwinterung mit einer Bootsabdeckplane

Sie wollen Ihr Boot in einem Hafen oder auf dem Anhänger an einem Platz überwintern lassen. Dann sollten Sie unbedingt eine Bootsabdeckplane verwenden. Diese ist auch unter dem Fachbegriff Persenning bekannt. Eine Bootsabdeckpane muss einige Vorraussetzungen erfüllen, damit Sie auch Ihr Boot den Winter über vor den herrschenden Umwelteinflüssen schützen kann. Zu diesen gehört nicht nur eine adäquate Dichtigkeit, sonder auch, dass die Bootsabdeckplane UV-beständig und atmungsaktiv ist.

Die Dichtigkeit des Materials wird in Zentimeter Wassersäule (cmH2O) angegeben und ist bei jedem Hersteller in der Produktbeschreibung zu finden. Diese steht fast in direktem Zusammenhang mit der Materialdicke der Bootsabdeckplane, wobei dies bei hochwertigen und modernen Materialien nicht die Regel ist. Hier sollte entsprechend der Unterbringung des Bootes auch auf ausreichende Werte geachtet werden. Das eine Bootsabdeckung atmungsaktiv sein sollte, ist damit zu begründen, dass wenn sich unter der Abdeckplane aufgrund wechselnder Temperaturen oder anderen Faktoren Feuchtigkeit bilden sollte, es während einer langen Liegezeit zu Fäulnis und Pilzen kommen kann.

Die UV-Beständigkeit ist vor allem für das Material des Bootes wichtig. Zum Beispiel bleichen Holzplanken eines Segelbootes langsam bei dauernder Sonneneinstrahlung aus.

Welche Arten einer Bootsabdeckplane gibt es?

Zur Überwinterung eines Bootes werden eine Ganz- oder Vollbootspersenning empfohlen. Diese Abdeckung wird an der so genannten Gürtellinie des Bootes angebracht und überspannt somit das komplette Boot. Weiterhin werden aber auch Bootsabdeckplanen angeboten, welche nur Teile eines Bootes abdecken. Hierfür kann zum Beispiel eine Persenning genannt werden, welche das zurück geklappte Cabrioverdeckt sicher und fest verstaut.

Artikel wurde von jtseo am 22.04.2010 eingereicht. E-Mail: seo[at]e-wolff[dot]de

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