Die Funktionsweise von einem Blitzschutz

 

Die Funktionsweise von einem Blitzschutz

Für viele Gebäude ist ein umfangreicher Blitzschutz heute unerlässlich. Mit den Jahren avancierte er zur Standardausstattung der Gebäude und wird mittlerweile von zahlreichen Menschen als Selbstverständlichkeit angesehen. Heute kann beim Blitzschutz zwischen verschiedenen Angeboten gewählt werden, die sich in ihrer Gesamtheit als komplexe Blitzschutzsysteme präsentieren. Als bekanntester und ebenso häufigster Blitzschutz wird der Blitzableiter angesehen. Die Geschichte des Blitzableiters lässt sich bis zum 15. Juni 1752 zurückverfolgen. Bereits zu dieser Zeit wurden die Grundlagen für den heute bekannten Blitzschutz gelegt. Der Blitzschutz übernimmt bei Gebäuden im Wesentlichen nur eine Funktion – er soll Häuser vor Blitzeinschlägen schützen. Durch Blitzeinschläge kann es in Gebäuden zu erheblichen Schäden kommen, die selbstredend mit enormen finanziellen Belastungen für die Betroffenen einhergehen. Die Funktionsweise vom Blitzschutz wurde mit den Jahren immer wieder verbessert und den neuen technischen Möglichkeiten und wachsenden wissenschaftlichen Kenntnissen angepasst.

Heute ist die Funktionsweise aus diesem Grund überaus komplex.
Ein Blitzschutz verfügt immer über einen sehr großzügigen Querschnitt. Durch diesen kann der Blitzstrom an der Außenseite des Gebäudes entlang geführt werden. Demnach hat der Blitzschutz die Aufgabe, den Blitzstrom sicher zum Erdboden abzuleiten und dadurch das Gebäude zu schützen. Durch den Blitzschutz findet ein Blitzschlag nicht in einem Gebäude, sondern in der Schutzanlage statt. Beim ihm handelt es sich um einen niederohmigen Strompfad. Die Eigenschaften vom Blitzschutz basieren grundsätzlich auf zwei Aspekten. Zum einen handelt es sich um den Spitzeneffekt und zum anderen um die niedrige Impedanz, die ein geerdeter Blitzableiter aufweist. Knapp über dem Blitzschutz bildet sich durch den Spitzeneffekt eine elektrische Feldstärke, die durch enorme Höhe charakterisiert wird. Eine elektrische Entladung vom Blitzschutz beginnt immer dann, wenn die Feldstärke die Durchbruchfeldstärke der Luft erreicht. Durch diese kommt es in der unmittelbaren Umgebung zur Ionisierung. Die Luft ist dann elektrisch leitfähig. Für sämtliche elektrische Entladungsvorgänge ist der Blitzschutz eine Art Fangeinrichtung. Elektrische Ladungen fließen grundsätzlich über den geringsten elektrischen Widerstand. Dieser ist bei einem Blitzschutz wesentlich geringer als beim Rest eines Gebäudes. Des Weiteren befindet sich der Blitzschutz immer in direkter Nähe zur Quelle des Blitzes, sodass er für einen Blitzschlag wesentlich attraktiver ist. Ein Blitzschutz wird immer in Bezug auf den Schutzraum ausgerichtet. Dieser wird durch das Blitzkugelverfahren ermittelt.

Artikel wurde von Elizabeth Bourne am 16.04.2010 eingereicht.

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