Rauchmelder

 

Rauchmelder

Ein Rauchmelder ist ein Gerät, welches das Vorhandensein von Rauch in der Raumluft entdeckt und auf unterschiedliche Weisen meldet. Während Rauchmelder in kommerziellen oder industriellen Gebäuden (Bürobauten, Fabriken etc.) meistens an ein zentrales Feuerwarnsystem angeschlossen sind, geben die in Haushalten verwendeten ein lautes Alarmsignal aus. Die Stromversorgung erfolgt entweder durch Batterien oder Anschluss an das Stromnetz. Die Montage erfolgt auf der Wand oder unterhalb der Decke. Von der Funktion her unterscheidet man zwei Arten dieser Geräte: photoelektronische R. und Ionisations-R.

Photoelektronische Rauchmelder sind die am meisten verwendeten und arbeiten nach dem Prinzip, dass klare Luft weniger Licht reflektiert als solche, die mit Rauch durchsetzt ist. Ein Infrarot-Strahl in dem Gerät wird daher nur bei Vorhandensein von Rauch an einen Empfänger (Fotodiode) zurück geleitet, der dann, in Abhängigkeit von der als kritisch eingestuften Intensität der Rauchkonzentration, wiederum den Alarm auslöst.



Ionisationsrauchmelder wiederum arbeiten mit einem radioaktiven Strahl zur Erkennung von Rauchpartikeln in der Luft. Aufgrund der möglichen Gefahren, die von einem solchen Gerät ausgehen können, unterliegt der Einsatz strengen Auflagen.

Beide Gerätearten sind aber nicht in der Lage, die Ursachen einer Rauchentstehung sicher zu erkennen. Falschmeldungen durch Zigarettenrauch, Wasserdampf u.ä. können also nicht völlig ausgeschlossen werden.

Rauchmelder sind mittlerweile so preisgünstig, dass sie in keiner Wohnung mehr fehlen sollten. Es gibt Sie in allen Formen und Variationen, für jeden gibt es den richtigen Rauchmelder.

Artikel wurde von Krannich Christian am 14.04.2010 eingereicht.

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