Das Lederjacken-Image

 

Das Lederjacken-Image

Lederjacken haben es gar nicht so leicht gehabt, um ihren jetzigen Platz in der Modewelt und auf der Straße zu bekommen. Immerhin galt man früher als Rebell oder als unangepasster Aussteiger, wenn man sich eine dieser Lederjacken übergeworfen hatte. Und auch heute noch genießen Lederjacken-Träger zum Beispiel in der Biker-Szene, natürlich völlig gewollt, dieses Rebellen-Image. Aber zum Glück haben sich die Lederjacken auch in der breiten Masse der Bevölkerung als modisches Kleidungsstück durchgesetzt. Lederjacken haben also eine ähnliche Entwicklung hinter sich gebracht wie es einst auch bei den Nietenhosen war. Wenn man Lederjacken also nicht unbedingt in ihrer wildesten, rebellischsten Aufmachung trägt sind sie quasi salonfähig.

Lederjacken haben also im Grunde gar kein richtiges Image mehr, das man auf ihre Träger projizieren könnte. Nichtsdestotrotz haben Lederjacken jede Menge Stil. Und dieser Stil wird, wie es im Modezirkus üblich ist, von stetig wechselnden Trends bestimmt. So kommt es dann, dass moderne Lederjacken mal weit und lang geschnitten sind und ein anderes Mal kommen sie kurz und knapp daher.

Momentan sind vor allem bei den Damen die kurzen, knappen Lederjacken modern. Herren, die modisch on Top sein möchten, tragen Lederjacken im typischen 80er-Jahre-Blousonschnitt. Übrigens sollte man Lederjacken immer ein wenig zu eng kaufen, da sich Leder mit der Zeit dehnt.

Es hat sich aber nicht nur das Lederjacken-Image geändert sondern auch die Art und Weise, wie man mit Lederjacken umgeht. Freilich gibt es auch Designer, die ihren Lederjacken einen extremen Used-Look verpassen. Allerdings möchte wahrscheinlich jeder, dass seine Lederjacken so lange wie möglich wie neu aussehen. Gute Pflege ist auch in Anbetracht des Preises für Lederjacken Pflicht!

Artikel wurde von Sandra Reinfeld am 09.04.2010 eingereicht.

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