Surfsticks
Die Masse der Anbieter sowie der zur Verfügung stehenden Surfsticks gleicht sich dem Tarifdschungel der Handyprovider stetig an - nicht so einfach, hier das für sich passende Angebot schnell und treffsicher zu finden - Zeit für einen kleinen Überblick.
Der wohl bekannteste Vertreter seiner Zunft ist der viel beworbene O2-Stick, wahlweise als Vertragsmodell oder als Prepaid-Variante erhältlich. Liegt der Anschaffungspreis für die Hardware beim Vertrag noch bei einem zu verschmerzenden Euro, bezahlt man für das Prepaidmodell einmalig 20 Euro zuzüglich der Aufladungen. Forscht man jedoch im Internet ein wenig nach, stellt man rasch fest, daß der Stick des Providers mit dem blauen Logo unstet läuft, Verbindungsschwierigkeiten aufweist und zudem die versprochene Übertragungsrate von 7,2 MBit/s nicht einmal annähernd einhält. Eine Laufzeit von 24 Monaten ist zudem nicht zu empfehlen - wer will sich schon so lange binden, wo derzeit beinahe wöchentlich neue und durchaus konkurrenzfähige Produkte und Konditionen erscheinen und auch
Prepaid Varianten durchaus eine Alternative sind?
So bietet beispielsweise der bekannte Internetprovider 1&1 Alternativen, die einen Blick wert sind.
Von der Notebookflat, die zwar mit einem Anschlußpreis von 34,95 Euro aufwartet, dafür aber einen 50-Euro-Startbonus bietet, äußern sich diverse Internetforen deutlich freundlicher - ein großes Plus ist hier die hervorragende Netzabdeckung, auch in eher ländlich gelegenen Gebieten, wo ein Surfstick oftmals die einzige Möglichkeit darstellt, am täglichen Leben im weltumspannenden Netz teilzunehmen. Die monatlichen Kosten von 29,99 Euro beim Vertragsmodell ärgern hierbei schon wieder ein wenig, liegen jedoch im ungefähren Rahmen der meisten Anbieter.
Fremdnetzabdecker Mobilcom versucht nun hier, den goldenen Mittelweg einzuschlagen: den
Surfstick gibt es für einen Euro, die monatlichen Kosten verharren bei 24,95 Euro - 19,95 Euro für Studenten und Auszubildende - und bieten eine freie Netzwahl an, so daß man die Möglichkeit hat, das in seinem Wohngebiet am stärksten vertretene Mobilnetz zu nutzen.
Augen auf beim Surfstick-Kauf: eigene Erfahrungen und Berichte Bekannter sollten einen nicht veranlassen, sich allzu schnell zu entscheiden: Anschaffungskosten, Monatsgebühren, Verbindungsgeschwindigkeit und -stabilität, Netzausbau, Kompatibilität zum Rechner - informieren Sie Sich genau und treffen Sie ihre Wahl weise.
Artikel wurde von Bastian Ebert am 07.04.2010 eingereicht.