Stiefel für spezielle Zwecke

 

Stiefel für spezielle Zwecke

Als Kampfstiefel werden schwere schwarze Lederstiefel bezeichnet, die in der Regel von Soldaten getragen werden – in erster Linie zu einer Uniform. Die Sohlen der Kampfstiefel sind resistent gegen Öl und Benzin und sind auch noch dazu antistatisch. Das Leder dieser Kampfstiefel ist Waterproof. Obwohl der Kampfstiefel ziemlich klobig wirkt, ist es ziemlich bequem mit ihm zu gehen, weil die Mittelschicht der Sohle mit dämpfenden Materialien ausgestattet ist. Unterschiedlich sind auch Kampfstiefel, je nach Jahreszeit und Region. So gibt es natürlich auch für den Winter Winter-Kampfstiefel mit echtem Webpelzfutter, für die heißen Regionen die Tropen- und natürlich auch die Subtropen-Kampfstiefel, die frei im Handel für interessiertes Publikum angeboten werden. Natürlich gibt es solche Kampfstiefel nicht nur beim Bundesheer als Teil der Bekleidung, sondern auch bei vielen anderen Herstellern für private Zwecke in diversen Army-Shops zu kaufen. Von diversen Anbietern gibt es auch Kampfstiefel, die besonders leicht zu tragen sind, weil sie aus einem Materialmix aus Leder und Gore-Tex wasserdicht angefertigt worden sind.

Kampfstiefel eignen sich jedoch nicht als Reitstiefel, da man mit ihnen wahrscheinlich nicht in die Steigbügel hineinkommen würde. Für den Bereich des Reitsports gibt es auch wieder spezielle Reiterstiefel. Aber auch als Modeerscheinung sind Reiterstiefel zu Kleidung im Military-Stil die perfekte Ergänzung. Sie werden vordringlich nicht für den Reitsport verwendet, sondern für die Feizeitgestaltung oder fürs Shoppen und selbst wenn man sie den ganzen Tag anbehält, wird bei diesen Reiterstiefel nichts drücken oder zwicken. Also kann man zusammenfassend sagen, daß Kampfstiefel einerseits und Reiterstiefel andererseits die Gemeinsamkeit haben, daß sie bequemes Schuhwerk für private Unternehmnungen sind und auch wenn man mit der Mode gehen will, kommt man manchmal nicht um eine Military-Kleidung mit Kampfstiefel oder Reitstiefel umhin. Der wesentliche Unterschied liegt allerdings darin, daß im privaten Bereich sowohl die Military-Kleidung als auch die Kampfstiefel freiwillig angezogen werden.

Artikel wurde von Christoph Grill am 06.04.2010 eingereicht.

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