Einparkhilfen
Immer mehr Fahrzeuge, egal ob Kombi, SUV, Geländewagen oder Großraum-Limousine, sie werden immer runder und immer weniger gut einzuschätzen, ob beispielsweise beim Einparken noch genügend Platz zum benachbarten Fahrzeug bleibt, oder man besser auf die Bremse steigen sollte, damit weder das eigene, noch das andere Fahrzeug beschädigt wird. So helfen Hilfsmittel wie zum Beispiel
Einparkhilfen, den richtigen Abstand nach hinten oder vorne zu messen. Je nach Ausstattung des Fahrzeuges sind entweder betriebsfertige Einparkhilfen bereits eingebaut. Sollte dies jedoch noch nicht der Fall sein, so ist das auch keine Trauerspiel, denn es gibt alle möglichen Einparkhilfen zum Nachrüsten. Bei diesen Geräten sollte man zu Einparkhilfen greifen, die nicht mit Radar messen, sondern die die Messung des Abstandes mittels Ultraschall durchführen. Diese Geräte arbeiten nahezu ohne Tadel. Bei manchen dieser Einparkhilfen sollte man zum Einbau eine Werkstätte aufsuchen und sich diese einbauen lassen. Bei manchen Beschreibungen kann nämlich erklärt werden, sogar die Auspuffanlage auszubauen, obwohl das gar nicht notwendig sein muß.
Auch die Messung der stromführenden Kabel sollte nicht mit einem Prüfschraubenzieher durchgeführt werden, sondern mit einer Diodenprüflampe oder einem Voltmeter. Beherzigt man das nicht, kann es sein, daß das Steuergerät für die Rückfahrscheinwerfer den Geist aufgeben und dann muß man erst recht eine Werkstätte aufsuchen. Diese Einparkhilfen amortisieren sich relativ schnell, wenn man bedenkt, daß die Reparatur einer Stoßstange durchwegs mehrere hundert Euro kosten kann. Die Preisklasse für Nachrüst-Enparkhilfen bewegt sich zwischen 100,00 € und knapp 400,00 €. Einparkhilfen sind mit unterschiedlich vielen Sensoren ausgestattet, die das „sehen“ für das Auto übernehmen. Einige Autohersteller wie beispielsweise Toyota, BMW und VW haben bereits automatische Einparksysteme. Das von Toyota gibt es schon seit 2003 angeboten. 2008 folgte BMW nach. Beim Toyota Prius kann sich der Fahrzeuglenker ganz entspannt in seinen
Schalensitz zurücklehnen und dem Auto zusehen, wie es das Einparken automatisch von selbst erledigt. Die Fahrzeughersteller übernehmen allerdings keine Garantie, wenn Schäden durch das automatische Einparksystem entstehen.
Artikel wurde von Christoph Grill am 06.04.2010 eingereicht.