Lektorat einer Masterarbeit
Ein
Lektorat einer Masterarbeit - wieso?
Eine Masterarbeit oder Master-Thesis wird zum Abschluss eines Masterstudienganges verfasst. Ein Masterstudiengang kann erst nach dem guten Abschluss eines Diplom- oder Bachelorstudienganges begonnen werden und ist deutlich forschungsorientierter als diese. Mit der Abgabe einer Master-Thesis soll der Verfasser daher vor allem unter Beweis stellen, dass er in der Lage ist, ein fachliches Problem- speziell auch im Hinblick auf die spätere Verwertbarkeit der gewonnenen Erkenntnisse - mit wissenschaftlichen Methoden forschend zu bearbeiten.
Gerade im Hinblick auf die spätere Verwertbarkeit der Forschungsergebnisse und ihre damit verbundene Veröffentlichung muss die Masterarbeit natürlich sprachlich, aber vor allem auch inhaltlich einen höheren Standard erfüllen als eine Diplom- oder Bachelorarbeit.
Für das Lektorieren einer Master-Thesis sollte daher in jedem Fall ein ausgezeichnetes Wissenschaftslektorat gewählt werden, denn ein einfaches Korrigieren von Grammatik und Rechtschreibung genügt hier meist nicht.
Schon alleine mit den Formvorschriften zu Fußnoten und Quellenangaben kann in einer Masterarbeit viel schiefgehen.
Im optimalen Fall kommt der bearbeitende
Lektor aus demselben oder aber mindestens aus einem verwandten Fachbereich und ist so in der Lage, die verwendete Fachsprache zu verstehen und den Inhalt der Thesis – wenn auch vielleicht nicht in allen Aspekten – zu überschauen. Nur so kann der Lektor beurteilen, ob mit der vorgelegten Masterarbeit die hohen Ansprüche an ein forschungs-oder anwendungsorientiertes wissenschaftliches Arbeiten erfüllt werden. Ob die Arbeit schlüssig und logisch strukturiert ist, These und Ergebnisse klar formuliert wurden. Kurz: Die Arbeit aus Sicht der Prüfer lesen. Denn das sollte die Aufgabe des Lektors einer Masterarbeit sein.
Artikel wurde von Oliver Krumes am 05.04.2010 eingereicht.