Die Risiken von Lockenstab und Glätteisen
Der Mensch will immer das, was er nicht hat oder haben kann. Das galt schon immer und ist auch heute nicht anders, wenn es darum geht, mit der Zeit zu gehen und den aktuellen Schönheitstrends zu entsprechen. Wer modisch aussehen will, darf auch seine Haare nicht vernachlässigen und folgt die Frisurmode. Zur Zeit sind besonders extreme Styles gefragt: Komplett glatte und makellos glänzende Haare oder aber das andere Maximum; viele, perfekte und ausholende Engelslocken.
Doch die Realität sieht so aus, dass die wenigsten Frauen diesem Ideal entsprechen und so gezwungen sind, etwas zu tricksen und nachzuhelfen.
Dazu gibt es Glätteisen und Lockenstäbe. Die Benutzung der Lockenstäbe hat sich über die letzten Jahre stark professionalisiert und wird mittlerweile eher von erfahrenen Friseuren durchgeführt als von der Endanwenderin. Zudem sind mit einem Glätteisen - bis auf engere Locken mit besonders kleinem Radius - beide Styles möglich.
Deshalb sind
Pflegemittel für das Haareglätten besonders wichtig. Wer nämlich Hitze einsetzt, um seine Frisur zu gestalten, läuft dabei auch immer Gefahr, seine Haare zu ruinieren.
Die hohen Temperaturen strapazieren die Haare enorm, sodass sie zuerst trocken und rauh, dann spröde werden bis sie letztendlich brechen wie alles, was zu oft hin und hergebogen wird. Der Hitzeschutz kann den verantwortungsbewussten Umgang mit dem eigenen Haar nicht ersetzen, aber die Pflegemittel können dabei helfen, mehr Spielraum beim Frisieren zu bekommen.
Der Hitzeschutz wird einfach vor dem Glätten oder Locken großzügig auf das Haar aufgetragen (Produkte in einer Sprühflasche sind besonders praktisch) und ein wenig einmassiert. Erst dann ist das Haar angemessen gegen die Hitze geschützt und man kann mit der Hitzeanwendung beginnen. Besondere Vorsicht ist bei nassen Haaren geboten. Sie sollten vorher unbedingt vollständig getrocknet werden, weil die plötzliche und starke Hitze (weit über 100°C) das Wasser zum schlagartigen Verdampfen bringt. Das kann die Haarpracht dauerhaft schädigen.
Artikel wurde von Laura Rother am 10.03.2010 eingereicht.