Gelungener Einstand ins Eheleben oder schlechtes Omen ?

 

Gelungener Einstand ins Eheleben oder schlechtes Omen ?

Seit vielen Jahren ist es üblich, dass ein Bräutigam einige Tage vor der Hochzeit noch einmal einen Abend mit seinem Freundeskreis verbringt.

Dies stellt sozusagen die letzte Nacht in Freiheit dar und wird als Junggesellenabschied bezeichnet. Früher zog man an diesem Abend bzw. in dieser Nacht schlicht und einfach um die3 Häuser und kehrte in verschiedenen Gaststätten und Kneipen ein. Es wurde stets ein feuchtfröhlicher Abend.

Im laufe der vergangenen Jahre hat sich dieser Junggesellenabschied sehr weiter entwickelt und ist mittlerweile zu einem regelrechtn Event geworden, das nicht selten vom Umfang her schon fast an den eigentlichen Anlass selbst, nämlich die Hochteit heran reicht.

Zum Beispiel die Kleidung an diesem Abend. Heute lässt man sich ein T-Shirt selbst gestalten und verbringt den Abend somit in einem einheitlichen Look. Hier wird gerne auf einen T-Shirt Shop im Internet zurück gegriffen und man lässt sich das auch meistens etwas kosten.

Aber nicht nur dieser T-Shirt Druck kostet immens viel Geld, sondern auch die Gaststätten, die immer feiner werden.

Tat es früher noch eine Kneipe um´s Eck, so stimmt man sich heute oftmals in einem feinen Lokal auf den Junggesellenabschied ein.

Dies alles befindet sich jedoch noch alles im Rahmen der erlaubten Möglichkeiten. Dass aber zunehmend auch Bordellbesuche ins Abendprogramm aufgenommen werden lässt auf die Frage schließen, ob ein Junggesellenabschied nun eher ein guter Einstieg ins Eheleben oder doch nur ein schlechtes Omen ist.

Artikel wurde von Oliver Daum am 08.03.2010 eingereicht.

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