Gamaschen

 

Gamaschen

Jeder kennt das Wort, dass sich doch so seltsam anhört, Gamaschen. Nicht nur im Reitsport sind sie ein Begriff, sondern auch im alltäglichen Leben. Schon in längst vergangenen Zeiten wurden Gamaschen verwendet um die Beine zu wärmen. Am liebsten wurden Materialien wie Leder, Leinwand oder Tuch verwendet. In der heutigen Zeit wird auch Kunststoff eingesetzt. Sie ähneln Strümpfen, nur das die Gamaschen lediglich bis zu den Knöcheln gehen. Die Funktion bleibt jedoch die gleiche.
Verwendung fanden Gamaschen vor allen Dingen beim Militär, wobei weiße oder schwarze Gamaschen die Fußtruppen auszeichneten. Aber auch die Zivilkleidung war von Gamaschen geprägt. Vor allem Schweißer und einst davor Schmiede hatten lederne Fußgamaschen um ihre Beine vor den sprühenden Funken zu schützen und sich so vor Verbrennungen zu wahren. In den späteren Jahren fanden die Gamaschen auch ihren Gebrauch in der Sport und Freizeitkleidung, ebenso wie bei den Pfadfindern, wo sie zur regulären Uniform gehörten. Für Bergsteiger wurde einst Expeditions-Gamaschen entwickelt, die die Beine der Kletterwütigen nicht nur schützen, sondern die auch eine kälteisolierende Wirkung hatten.

Ähnlich sind den Gamaschen vor allem die sogenannten Stulpen, welches Strümpfe sind, die die Waden wärmen sollen und vor allem in der Aerobic Verwendung finden.

Jedoch sind Gamaschen in der heutigen Zeit überwiegend im Pferdesport bekannt. Hier dienen sie dazu die Beine und vor allem die Sehnen der Pferde beim reiten zu schützen. Auch im Springsport werden Gamaschen angewandt um die Beine der Pferde vor schlägen gegen die Hindernisse zu schützen und auf diese Weise Schaden zu verhindern.

Artikel wurde von Christoph Grill am 06.03.2010 eingereicht.

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