Bügelstation
Nach dem Dampfbügeleisen kam die Buegelstation. Wer schon einmal versucht hat, seine Wäsche zu bügeln, der weiß, wie anstrengend das sein kann. Bevor es den Luxus eines Dampfbügeleisen gab, wurde noch ganz altmodisch mit einem kohlegeheizten Bügeleisen geplättet. Leider stimmt die Temperatur nicht immer, sodass es oft passierte, dass die zu bügelnde Wäsche verbrannte.
Mit der Erfindung des elektrischen Bügeleisen konnte man Regelungen einstellen, die das Verbrennen verhindern sollte. Zwar verbrannte nichts mehr, doch das Glätten wurde dadurch nicht wirklich leichter.
Als der Dampf dazu kam, ging das Bügeln einfacher. Um mit Dampf zu bügeln, wird Wasser aus der Leitung verwendet. Jeder der das schon öfters getan hat, weiß, schnell gibt es Kalkablagerungen und die Düsen verstopfen. Destilliertes
Wasser wäre zwar eine Alternative, aber wirklich sehr umständlich. Also musste sich die Industrie etwas Neues einfallen lassen. Die Lösung war eine Buegelstation. Mit ihr kann man nun, ohne Probleme Wasser aus der Leitung nehmen, ohne Angst vor verstopfte Drüsen zu haben.
Der Dampf wird nun von der
Bügelstation übernommen und so konnte das Bügeleisen leichter gebaut werden. Der Wasservorrat, der für den Dampf benötigt wird, muss nicht mehr bewegt werden und wurde daher auch viel größer konzipiert. Dank dem Bügeleisen mit Hochdruck kann der Dampf tief in die Fasern des Gewebes eindringen und so die Falten viel leichter glätten. Damit das Bügeleisen der Buegelstation leichter über die Kleidung gleitet, werden die neustes Modelle aus Edelstahl oder Aluminium hergestellt.
Auch das Entkalken geht kinderleicht. Sobald man das Eisen auf das Unterteil der Buegelstation stellt, beginnt diese sofort mit dem Entkalken. Ganz automatisch wird dies gestartet, wenn wieder einmal eine Entkalkung ansteht.
Artikel wurde von Christoph Grill am 06.03.2010 eingereicht.