Servietten als Tischdeko

 

Servietten als Tischdeko

Seit dem Mittelalter verwendet man bei festlichen Tafeln Servietten, die den Gästen zum Säubern der Hände und zum Schutz der Kleidung dienen sollten. Auch heute gehören zu einem schön gedeckten Tisch gestärkte und gefaltete Servietten, die im besten Falle zum Tischtuch passen. Denn Servietten sind nicht nur ein nützliches Muss, sondern schmücken jede Tafel.
Wer besonders schöne Serviettenringe besitzt, die ihrerseits dem verwendeten Besteck und Geschirr stilistisch entsprechen oder sogar dazugehören, kann die Servietten einfach rollen oder doppelt einschlagen und durch die Ringe ziehen.
Verschiedene Falttechniken passen zu verschiedenen, mehr oder weniger feierlichen Anlässen. Für eine einfache Kaffeetafel reicht auch die nur zum Dreieck gelegte Serviette. Doch wer bei einem festlichen Tisch etwas hermachen will, faltet aufrecht stehende Varianten wie die "Pyramide", die dem Faltmuster des Himmel-und-Hölle-Spiels entspricht oder zum Beispiel die besonders hübsche "Iris".
Wer sein Besteck zur Geltung bringen will, kann auch die "Besteck-Tasche" falten, in die das Besteck eingelegt wird.


Oder man benutzt statt eines Serviettenringes eine dekorative Schleife, die außerdem mit weiteren Dekoelementen versehen werden kann. Vom kleinen Glöckchen bis zum Mini-Blumenbukett ist alles denkbar und je nach Anlass sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Kombinierbar sind auch Platzkarten oder kleine Tafelsprüche, mit denen man seine Gäste individuell erfreut.
Für offizielle Anlässe sollte man zu schlichteren Varianten greifen. Hier ist der einfache sogenannte "Tafelspitz", das doppelt gefaltete Dreieck in aufrechter Position, zu empfehlen - oder die "White House" - Rolle.
Für spielerischer gestaltete Tische kann auch mit farbigen Servietten zu farbigem Geschirr experimentiert werden oder versuchen Sie sich einmal an Monogrammstickerei für die Familientafel.

Artikel wurde von Klaus-martin Meyer am 04.03.2010 eingereicht.

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