Betreutes Wohnen

 

Betreutes Wohnen

Der Begriff betreutes Wohnen beschreibt eine Wohnform für behinderte, psychisch oder physisch Kranke oder auch für alte Menschen.
In dieser Form des Wohnens ist es möglich, hilfebedürftige Menschen individuell zu betreuen und zu umsorgen, wobei die Bewohner eine eigene mehr oder weniger vollwertige Wohnung haben, in der sie so viel Selbstständigkeit wie möglich bewahren.

Beschränkt auf betreutes Wohnen für ältere Menschen, wird oftmals die Möglichkeit geboten, das diese komplett in ihrer eigenen, angestammten Wohnung wohnen bleiben, und lediglich von einem ambulanten Pflegedienst unterstützt werden. Eine andere Möglichkeit ist es, die Senioren in einem Wohnstift unterzubringen. Dort werden oft, wie bereits eingangs erwähnt, eigene Wohnungen angeboten, die selbst eingerichtet werden. Das praktische ist, dass die Pfleger immer vor Ort sind, wenn die Senioren doch einmal Hilfe benötige, Notfälle auftreten oder gesundheitliche Probleme vorliegen.

Gerade in weitläufigen Großstädten, wie zum Beispiel in Berlin, ist betreutes Wohnen eine gute Alternative.

Den Senioren wird dort neben der Betreuung ein Service geboten, den sie zu Hause nicht bekommen können. Es gibt zum Beispiel einen Fahrdienst, der bei Arztbesuchen zur Seite steht. Meist gibt es keine Altersgrenze und es ist außerdem erlaubt Haustiere mitzubringen. Denn es ist bewiesen, das Hunde- und Katzenbesitzer länger Leben und gesünder sind, wovon in einer solchen Einrichtung dann auch jene Senioren profitieren, die selber keine eigenen Haustiere haben.

Alles in Allem hat betreutes Wohnen für Senioren viele Vorteile. Das Ziel ist allerdings, so wenig wie möglich einzugreifen, sonder den Betroffenen vielmehr zu helfen ihr Leben selbstständig zu bewältigen. So kann vermieden werden Senioren in Alten- oder Pflegeheime regelrecht abzuschieben.

Artikel wurde von Armin Schneider am 01.03.2010 eingereicht.

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