Autoankauf im Ausland: Gebrauchtwagen zum Schnäppchenpreis?
Natürlich kann man Fahrzeuge auch im Ausland ankaufen. Gerade für Händler, die hier Gebraucht-, Jahres- und Unfallwagen verkaufen, ergeben sich so zahlreiche Möglichkeiten, den Gewinn zu steigern. Schließlich ist der
Autoankauf im Ausland in vielen Fällen sehr günstig. Beim
Autoankauf im Ausland sollte man allerdings genau auf die beigefügten Dokumente achten, die ja oftmals in der jeweiligen Landessprache verfasst wurden sind. Gleichzeitig sollte man sich immer vor Ort einen Überblick über das jeweilige Fahrzeug machen. Das bedeutet zwar, dass man dafür selbst ins Ausland fahren muss, ein intensiver Blick auf, in und unter das Fahrzeug kann aber viel Schaden abwenden und vor allem behördlichen Ärger ersparen. Gerade wenn man als Ankäufer mehrere Wagen auf einmal erwerben möchte, ist es ratsam den Vertragsabschluss vor Ort zu tätigen.
Gleichzeitig muss man die Import- und Sicherheitsbestimmungen für Fahrzeuge beachten, die aus dem nichteuropäischen Ausland (z.B. Russland) kommen. Dazu gehört unter anderem die Vollständigkeit der einzelnen Dokumente, ordentliche Fahrzeugpapiere, eine Zollunbedenklichkeitsbescheinigung aus Staaten außerhalb der EU und eine Bescheinigung des Kraftfahrt-Bundesamtes.
Besonders die Zollbedenklichkeitsbescheinigung ist für den Import von Fahrzeugen außerhalb der EU extrem wichtig. Sie muss von dem späteren Besitzer bei der Zulassungsstelle vorgelegt werden. Sie bescheinigt, dass es sich um einen legalen und offiziellen Kauf handelt, bei dem alle Formalitäten korrekt abgelaufen sind. So zeigt sie z.B. an, dass es sich beim angekauften Gebrauchtwagen nicht um Diebesgut handelt. Ankäufer, welche die Gebrauchtwagen weiterverkaufen, sollten diese Formalitäten für den Kunden übernehmen.
Artikel wurde von Meik Benzer am 27.02.2010 eingereicht.