Das Leid mit Elektroreparaturen
Wer kennt das nicht, ein fast beliebiges Gerät im Haushalt gibt von heute auf morgen den Geist auf. Wenn ein solches Gerät höherwertig ist oder sentimentalen Wert besitzt, dann ist die Möglichkeit, das Gerät zu entsorgen und nach geeignetem Ersatz Ausschau zu halten mit Sicherheit die schlechteste Methode. Als andere Alternative bleibt oft nur der Gang zu einer geeigneten Fachwerkstatt.
Aber hierbei ist Vorsicht geboten. Während Werkstätten für PCs und die entsprechende Peripherie recht einfach zu finden sind, und wegen der großen Menge der Anbieter der Preisvergleich auch leicht fällt, ist die Wahl einer geeigneten Werkstatt für Unterhaltungselektronik oder Haushaltsgeräte oft erheblich schwieriger. Vor allem im Bereich Haushaltselektronik wird heutzutage davon ausgegangen, dass die Reparatur eines Gerätes nicht rentabel ist, sofern die Garantiezeit abgelaufen ist, und dass daher ein Ersatzgerät gekauft werden muss. Diese Marketingstrategie der Hersteller hat die Anzahl der Fachwerkstätten erheblich schrumpfen lassen, und zwischen den wenigen verbliebenen Anbietern tummeln sich viele schwarze Schafe, wie Untersuchungen verschiedener Verbraucherschutzstellen in der Vergangenheit häufig zeigten.
Im Bereich Unterhaltungselektronik gestaltet sich die Situation auf dem Reparaturmarkt entschieden anders. So gibt es nach wie vor in fast jeder Stadt einen Rundfunktechniker, der sowohl alte als auch moderne Fernseh- und Hifi-Technik reparieren kann. Hinzu kommt, das die meisten Geräte der Unterhaltungselektronik erstaunlich robust sind und bei sachgemäßer Nutzung nur günstig zu reparierende häufig altersbedingte Fehler zeigen, wie defekte
Dioden, Kondensatoren etc.. Man kann also auch hier getrost die Preise der Werkstätten vergleichen und sich meist für einen angemessenen Preis wieder seiner lieb gewonnen oder teuren Elektronikschätze erfreuen.
Artikel wurde von schubertachim am 26.02.2010 eingereicht