Sicherheit bei den Onlinespielen
Spielen auf dem Rechner ist ein uferloses Gebiet, man denke an die ausgiebigen Streitgespräche zum Gegenstand Computerspiele und Gewalt. Das Spielen am Computer hat natürlich auch angenehme Gesichtspunkte. Es kann nicht nur inhaltslose Ballerspiele bedeuten, auch Mühle, Skat, Rommé, Schach, Dame, um nur einige hoch entwickelte Spiele zu nennen, sind erdenklich. Diese sprechen auch die Silver-Generation an. Ohne aus dem Bau laufen zu müssen, kann sich der Altmeister mit dergleichen Spielen die Zeit vertreiben. Gerade für ältere Menschen ist es sehr bedeutsam, dass sie dabei ihre intellektuellen Befähigungen üben und erhalten können. Für diese Spiele muss man schon gescheit sein, sonst geht das nicht. Im Alter hat man nicht ständig einen Spielgefährten griffbereit, der Computer allerdings hat fortwährend Zeit und ist stets gut drauf.
Online zu spielen, bedeutet mehr. Man spielt mit zu einem selbst passenden Individualisten, kann mit ihnen korrespondieren. Beim Offline-Computerspiel hat man in absehbarer Zeit die Möglichkeiten der Software raus und kann die Spielzüge beurteilen, beim Onlinespiel mit echten Einzelmenschen geht das nicht, und das ist das Begeisternde.
Onlinespiele benötigen einen schnellen DSL-Anschluss und einen wenigstens guten PC. Dieser Aufwand lohnt sich. Aufpassen muss der Spieler im Internet fortwährend, dass er nicht auf gefährliche Abzocker hereinfällt. Sicherheitssoftware und Firewall sind daher unabwendbar. Diverse Internetseiten für Onlinespiele kosten Geld. Diese haben oft eine gebührenfreie Probiermöglichkeit, auf einmal kostet die Zugehörigkeit Geld. Hier kann man erst prüfen, ob einem die Offerte gefällt und wenn ja, dann bleibt man dabei. Aber Achtung, hier treibt auch die Spielsucht ihr Spielchen. Sie kann hier Hals über Kopf erscheinen, mit all den geldmäßigen und seelischen Folgen.
Artikel wurde von Martin Richter am 25.02.2010 eingereicht.