So setzt man die Astrologie sinnvoll ein
Die Astrologie ist eine sehr alte Lehre, deren Anfänge bis ins frühe Babylon zurückreichen. Damals beobachteten die Gelehrten den Himmel zunächst nur, um Wetterumschwünge oder Klimaveränderungen vorherzusagen, kamen aber mehr und mehr zu dem Schluss, dass die Himmelskörper auch sehr viel über die Menschen und deren Schicksale auszusagen vermochten. Im Laufe der Zeit wurde dieses System von den Griechen und Römern weiterentwickelt und im Europa des Mittelalters und der Renaissance trotz des Widerstandes der Kirche zu der noch heute gebräuchlichen Form perfektioniert.
Im Wesentlichen geht die abendländische Astrologie davon aus, dass der Ort und die Zeit der Geburt eines Menschen erhebliche Einflüsse auf dessen Eigenschaften und auf seinen Lebenslauf haben. Um ein aussagekräftiges Horoskop zu erstellen, muss ein Astrologe daher den genauen Geburtsort sowie das Datum und die exakte Uhrzeit der Geburt kennen. Daraus errechnet er, in welchen
Sternzeichen die Sonne vom Geburtsort aus betrachtet im Augenblick der Geburt stand.
Ein solches Geburtshoroskop bringt der betreffenden Person zweierlei Nutzen. Einerseits sagt es sehr viel über ihre Stärken und Schwächen sowie über ihre Vorlieben und Abneigungen aus. Dies ermöglicht es den Menschen, sich ein genaueres Bild von ihrer Persönlichkeit zu machen und sich selbst besser kennen zu lernen. Dadurch können sie sich gewisse Verhaltensweisen leichter erklären und entwickeln auch ein besseres Verständnis für eine sinnvolle Berufsplanung und Lebensweise.
Andererseits gestattet die
Astrologie auch einen Blick in die Zukunft. Das bedeutet natürlich nicht, dass man alles, was passieren wird, im Detail vorhersagen kann – so, als ob man ein Drehbuch für das eigene Leben präsentiert bekäme. Vielmehr gibt ein Horoskop Tendenzen an, die sich aufgrund der herrschenden Konstellation von Himmelskörpern abzeichnen. Diese Tendenzen kann die jeweilige Person jedoch korrigieren, indem sie sich darauf einstellt und rechtzeitig entsprechende Gegenmaßnahmen ergreift!
Artikel wurde von Marc Nagel am 25.02.2010 eingereicht.