Was trainiert ein Schreibtrainer?
Die Arbeit eines Schreibtrainers
Nein, Schreibtrainer bringen Ihnen nicht das 10-Finger-System bei. Das ist nicht ihre Aufgabe. Sie können Ihre Texte per Hand, per Schreibmaschine oder auf dem PC verfassen. Sie erhalten auch keinen langweiligen Frontalunterricht von einem desinteressierten Dozenten.
Schreibtrainer sind Ihre Privatlehrer und Sie trainieren neben Ihrem Beruf. Sie sind der Privatschüler eines Studienleiters, der von Beruf Autor, Lektor oder Journalist ist. Er kommt - per Kursmaterial - zu Ihnen nach Hause und Sie trainieren, wie Ihre Zeit es erlaubt. Sie beginnen zu schreiben. Über sich, über andere oder nur zum Spaß. Schreibtrainer erkennen Ihre Schwachpunkte aber auch Ihr Potential, sie zeigen Ihnen den richtigen Weg und fördern Sie gezielt und individuell. Ein Schreiblehrer verbiegt Sie nicht. Er hilft Ihnen, Ihren persönlichen Stil weiter zu entwickeln. Er korrigiert und kommentiert, er tut genau das, was ein guter Trainer tun muss. Er hilft Ihnen, Ihre Schwächen zu überwinden und Ihre Stärken herauszuarbeiten.
Was man mitbringen muss? Vor allem Spaß am Schreiben und ein Gefühl für Sprache. Aber seien Sie unbesorgt - es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Vorerfahrungen, wie ein Germanistik- oder gar Journalismus-Studium, sind hierbei nicht nötig. Eine gewisse Kenntnis der deutschen Sprache jedoch, das heißt, eine solide Rechtschreibung und Kenntnisse der deutschen Grammatik sollten natürlich gegeben sein, um einen überzeugenden Text zu verfassen. Denn neben der Kompetenz des Tutors, sind natürlich die eigenen Fähigkeiten entscheidend für das Verfassen erfolgreicher Texte.
Für erfolgreiches
Schreiben-Lernen sind also folgende Faktoren von zentraler Bedeutung: Freude am Schreiben, ein gutes Maß an Kreativität, die Bereitschaft konstuktive Kritik aufzunehmen und Gelerntes schnell umzusetzen, sowie ein Grundverständnis der deutschen Sprache.
Artikel wurde von Johanna Golf am 18.02.2010 eingereicht.