Mit der Bauchstraffung in ein neues Leben

 

Mit der Bauchstraffung in ein neues Leben

Oftmals kommt es vor, dass die Begriffe Bauchstraffung und Fettabsaugung miteinander gleichgesetzt werden. Das ist aber ein Irrtum. Die Fettabsaugung kann lediglich als unterstützende Maßnahme bei der Bauchdeckenstraffung angewandt werden. Der komplette Bauchstraffung findet unter Vollnarkose statt. Das bedeutet auch, dass die OP mit den üblichen Risiken und Nebenwirkungen verbunden sein kann. Daher ist der Arzt im Vorfeld des Eingriffs dazu verpflichtet, seinen Patienten über mögliche Komplikationen aufzuklären.
Die Bauchstraffung ist für viele Menschen der letzte Ausweg, unschöne Hautlappen oder komplette Fettschürzen für alle Zeiten loszuwerden. Oftmals haben die Patienten einen langen Leidensweg hinter sich, der sich nicht nur auf die körperliche Gesundheit, sondern auch auf die seelische Verfassung negativ auswirkt. Menschen mit Hautüberschüssen oder Fettschürzen entziehen sich häufig menschlicher Nähe, wodurch der Leidensdruck noch weiter erhöht und auch auf die Mitmenschen übertragen wird. Eine Bauchdeckenstraffung ist daher eine gute Möglichkeit, diesen Teufelskreis entgültig zu durchbrechen.

Allerdings ist ein solcher Eingriff auch immer mit entsprechenden Kosten verbunden. Menschen, die sich für eine Bauchstraffung entscheiden müssen damit rechnen, rund 3000 bis 6000 Euro dafür zu berappen. Generell besteht die Möglichkeit, die Kosten über die Krankenkasse abzudecken. Doch dieser Weg ist oft mühsam und langwierig.
Hat man das Geld zusammen oder übernimmt die Krankenkasse alle anfallenden Kosten, steht einer Bauchstraffung nichts mehr im Wege. Solche Eingriffe werden in der Regel von plastischen Chirurgen durchgeführt. Wie bei vielen anderen medizinischen Eingriffen auch, sollte man sich vorab mehrere Praxen bzw. Kliniken anschauen und erst dann festlegen, wo der Eingriff stattfinden soll. Sobald der passende Arzt gefunden ist, klärt eine Untersuchung, welche Teile des Bauchs gestrafft werden sollen. Vor der OP zeichnet der Chirurg diese Stellen auf. Nach der oft mehrstündigen OP muss sich der Patient von dem Eingriff erholen und den Heilungsverlauf engmaschig kontrollieren lassen.

Artikel wurde von Benzer am 23.02.2010 eingereicht.

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