Schule vorbei – was nun?

 

Schule vorbei – was nun?


Wer im jungen Alter zwischen 16 und 20 Jahren seine Schullaufbahn beendet hat, dem steht die Welt offen. In Zeiten der „Wirtschaftskrise“, der Lehrstellenknappheit und der unsicheren Zukunftsaussichten ist es besonders wichtig, seine eigenen Werte, Fähigkeiten und Talente, seine Wünsche und Ziele so früh wie möglich zu erkennen und sich an ihnen zu orientieren. Wer Freude und Erfüllung in seiner Arbeit und an seinem Tun findet, kann langfristig viel mehr Widerstandskraft und Engagement aufbringen, als jemand, der sich dafür entschieden hat, etwas „Handfestes“ oder eine „sichere Ausbildungsstelle“ anzutreten.
In der Schule mangelt es immer noch an praktischer Berufsorientierung. Es gibt kein Fach, das sich mit der Entwicklung der Persönlichkeit, den Wünschen oder eigenen Vorstellungen vom Leben auseinandersetzt. Im Schulsystem wird mehr Wert darauf gelegt, die fachlichen Schwächen der Schüler zu beheben anstatt sich auf die Stärken der Jugendlichen zu konzentrieren und diese zu fördern. Heute ist es schwer, für sich eine geeignete Berufswahl zu treffen, die sich an den eigenen Vorstellungen und dem eigenem Lebensplan orientiert.

Oft sind einem seine eigenen konkreten Vorstellungen, Pläne und Ziele direkt nach dem Abschluss des Abiturs noch nicht bewusst.
Daher lautet die Devise: sich so früh wie Möglich über die eigenen Vorstellungen und Werte klar werden; seine Stärken, Fähigkeiten und Talente erkennen und fördern. Dies funktioniert nur, indem man sich frühzeitig informiert und sich die Zeit nimmt, seinen eigenen Vorstellungen bewusst zu werden und damit umzugehen.

Artikel wurde von Anika am 17.02.2010 eingereicht.

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