Griechenland und die EU
Stephan Heibel vom Heibel-Ticker Börsenbrief versucht die Lage an den Finanzmärkten in seinem Wochenrückblick einzuschätzen. Die Märkte schauen derzeit, so Heibel, auf Griechenland und die EU.
Hoffnung gab es hier zunächst, als Trichet sogar seinen Australien-Besuch abbrach. Die Börsen drehten ins Plus.
Zumeist scheint die Idee der Politiker für die Lösung des Problems oft eine andere als aus Sicht der Wirtschaft und so kam Trichet kaum zu Wort. In der Folge drehten die Märkte je weiter die politischen Verhandlungen fortschritten im Wochenverlauf wieder ins Minus.
Vielleicht scheint es daher lohnenswert, sich auf die wirklich wichtigen Wochenereignisse zu konzentrieren. Zum Beispiel BHP Billiton: Der immerhin weltgrößte Minenkonzern mit Schwerpunkt im Eisenerz berichtet von einer stabilen China-Nachfrage bezüglich des Rohstoffmarktes. So stieg der Lieferpreis mit dem BHP China in den nächsten Monaten beliefert um 40%. Wer denkt da an einen Rückfall in die Wirtschaftskrise?
Ebenfalls beim weltgrößten Stahlkonzern, Arcelor Mittal hören wir nach einem schlechten Vorjahr extrem positive Aussichten für 2010.
Auch hier setzt man auf die Nachfrage aus China und somit weiter steigende Preise im Stahlsektor.
ThyssenKrupp hat in Deutschland die Schätzungen für das letzte Quartal haushoch übertroffen, die Aktie war Tagesgewinner im DAX letzte Woche.
Wie Stephan Heibel unter diesem Gesichtspunkt etwaige Rezessionsbefürchtungen einschätzt, lesen Sie im Heibel-Ticker Börsenbrief.
Artikel wurde von Heibel-Ticker am 16.02.2010 eingereicht.