Ermittlung bei Familienangelegenheiten
Das heute in vielen Familien nicht mehr eitel Sonnenschein herrscht, ist durch die veränderten Lebensbedingungen bedingt. Eine hohe Arbeitslosenquote, niedrige Löhne oder schlechte Schulausbildung der Kinder sorgen in einer Familie häufig für Streitigkeiten. Wenn einer der Ehepartner arbeitslos ist oder sogar beide keiner Beschäftigung nachgehen, kann es passieren, dass Betrug an die Tagesordnung kommt. In so einem Fall zur Polizei zu gehen ist für die Betroffenen ein schwerer Schritt. Zunächst wenden sich viele an einen
Detektiv, um sich Gewissheit zu verschaffen.
So erging es auch dem Kfz-Mechaniker Helmut K. Seit 2006 ist er mit der arbeitslosen Friseuse Sabrina verheiratet und hat ein gemeinsames Kind mit ihr. Seit einiger Zeit zweifelt er aber an der Vaterschaft von seiner Tochter Chantal, denn ein Nachbar ließ die Bemerkung fallen, Sabrina würde regelmäßig Männerbesuch bekommen. Da Helmut sich nicht traut, Sabrina direkt damit zu konfrontieren, wendet er sich an eine
Privatdetektei. Diese soll seine Frau beschatten und herausfinden, ob sie tatsächlich fremdginge.
Zwei Wochen später wird der Kfz-Mechaniker in das Büro des Detektivs gebeten. Der Detektiv hat leider schlechte Nachrichten für Helmut und legt ihm Fotos vor, die Sabrina in eindeutiger Pose mit dem Nachbarn zeigen. Helmut ist entsetzt und wütend, da er nicht glauben kann, nichts bemerkt zu haben. Sein Entschluss steht fest, er wird seine Frau mit den Bildern konfrontieren und sich von ihr trennen. Zunächst fragt er den Detektiv, ob dieser die Möglichkeit hat DNA-Analysen machen zu lassen. Der Detektiv bejaht und Helmut schickt wenig später DNA-Material von sich und seiner Tochter an ein Labor.
Drei Monate nach den Vorfällen ist Helmut in eine neue Wohnung gezogen, da er nicht verkraften kann, dass Sabrina mit dem Nachbarn fremdging und auch die Tochter nicht von ihm ist.
Artikel wurde von Michaela Krüger am 16.02.2010 eingereicht.