Laktoseintoleranz in der Mittagspause
Mittagspause in der Kantine. Um einen herum wird fröhlich gefuttert: paniertes Schnitzel mit leckerer Champignonrahmsoße und danach ein leckeres Puddingdessert. Der obligatorische Cafè Latte folgt dann natürlich auch auf dem Fuße. Klingt doch ganz gut oder? Für jemanden, der an
Laktoseintoleranz leidet klingt das ganz im Gegenteil keineswegs nach Spaß, sondern vielmehr nach Bauchschmerzen und unangenehmen Blähungen – und das im Büro, im Geschäft oder im Kundengespräch!
Gerade im geschäftlichen Alltag lauern auf Menschen mit einer Milchzuckerun-verträglichkeit (viel besser bekannt als Laktoseintoleranz) überall Gefahren in Form von „normaler“ Milch. Die Süßigkeiten, die die nette Kollegin vom Büro nebenan auslegt sind genauso tabu wie der Cappuccino aus dem Kaffeevollautomaten. Mit ein paar kleinen Tricks kann es sich aber auch der Kollege mit der Laktoseintoleranz im Büroalltag gemütlicher machen. Zunächst kann er sich seine laktosefreie Milch im Kühlschrank zurecht stellen – i.d.R. sind sie ja einige Tage haltbar, und bei regelmäßigem Kaffeekonsum rentiert sich das sehr schnell.
Und auch die Kollegen, die nicht an
Laktoseintoleranz leiden können die laktosefreie Milch natürlich trinken – und dabei sogar noch etwas für die Figur tun. Denn laktosefreie Milch ist süßer als normale Milch.
Wenn man sich zudem Snacks oder Süßigkeiten selbst mitbringt, entgeht man dem Süßigkeitenregal in der Kantine umso besser. Je nach Größe der Kantine kann man zudem um laktosefreie Gerichte bitten. Sollte dies nicht möglich sein, muss man sich an zweifelsfrei milchzuckerfreie Komponenten halten. Fleisch oder Fisch ohne Panade sowie Salat und Gemüse ohne Sauce sind die gesündeste Variante.
Schlau ist es natürlich auch seine Kollegen rechtzeitig über eine bestehende Laktoseintoleranz zu informieren. So wird einem nicht in gut gemeinter Absicht beispielsweise ein Stück selbstgemachter Käsetorte angeboten, bei dem man dann sowieso dankend ablehnen müsste. Auf diese Weise verprellt man seine Kollegen nicht durch ständiges Ablehnen ihrer gut gemeinten Mitbringsel und stößt damit eher auf Verständnis.
Stephan Kreis clickts.de
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