Rettungsinsel
Wenn man einen herrlichen Segeltörn auf hoher See verbringt und es bricht ein Sturm aus, der die
Yacht zum kentern bringt, ist eine Rettungsinsel oft die letzte Rettung. Gut, wenn man sich vorher über die Rettungsinsel informiert. Zu erst muss man natürlich wissen, wo sich die Rettungsinsel befindet, vor allem, wenn man kein eigenes Boot hat, sondern eines gemietet hat. Vorhanden sein muss sie auf jeden Fall, den es ist Pflicht, eine Rettungsinsel an Bord zu haben. Selbst ein Katamaran, von dem man nicht ausgehen muss, das beide Schiffsrümpfe gleichzeitig sinken, muss eine Rettungsinsel an Bord haben. Die nächste wichtige Information, die man haben muss ist, dass man wissen muss, wie diese Rettungsinsel funktioniert. Viele Schiffer, die an der Reißleine zieht und zieht und zieht und sich die Insel einfach nicht öffnet, kann an eine Funktionsstörung denken, wobei manche Rettungsinseln einfach eine Reißleine von 10 Meter haben können. Man muss sich in einem Notfall auf einen längeren Aufenthalt in der Rettungsinsel einstellen.
Der traurige Rekord liegt bei 116 Tagen. Ein englisches Ehepaar musste nach dem Zusammenstoß mit einem Wal bei Galapagos so lange auf der Insel verbringen, bevor sie gerettet wurden. Leider bewegen sich die Rettungsinseln nicht fort. Verschieden Versuche, die Rettungsinseln zum Segeln bringen sollen, blieben bisher erfolglos. Rettungsinseln müssen regelmäßig gewartet werden, damit sie sich im Notfall jederzeit öffnen. Wichtig ist auch, dass alles nötige mit im Container der Rettungsinsel ist. Dabei spielen
Lebensmittel , Angelzeug, und vor allem Trinkwasser eine wichtige Rolle. Nur was man mitnehmen kann sind nur wenige Dinge, denn ein Rettungsinselcontainer darf ja auch nicht zu viel Platz wegnehmen.
Artikel wurde von Christoph Grill am 12.02.2010 eingereicht.