Anzüge
Entgegen der bei den Naturvölkern auch heutzutage praktizierte Textilfreiheit - Nacktheit - bestimmt die Kleidung im Leben fast jeden einzelnen Menschen das Leben. Nicht ganz ohne Grund haben die Sprichwörter “Kleider machen Leute” oder auch “Zeige mir was Du trägst und ich sage Dir wer Du bist” Einzug in den Wortgebrauch und in unser Leben gehalten. Diese Aussage zählt für Frauen wie auch für Männer.
Gerade im heutigen Berufsleben - zum Beispiel im Verkauf, im Bankwesen etc. - kommt es sehr oft auf die entsprechende Kleidung an. Wer nur mit Jeans und Shirt herum läuft, der kommt auch so sportlich, leger und locker rüber. Besonders bei Männern wirken gut geschnittene seriöse Anzüge eher konservativ und Vertrauen erweckend auf die anderen Menschen.
Anzüge werden heutzutage nicht nur von Männern getragen, sondern auch von Frauen, allerdings heißen sie dann Hosenanzüge. Anzüge gibt es allerdings auch schon für
Kinder - also hier ganz speziell kleine Jungen -, wenn diese für besonders festliche Gelegenheit schick gemacht werden sollen.
Der Stil der Anzüge hat sich in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder gewandelt. Aber als Anzugträger kann man sich gewiss sein, jede Mode der Vergangenheit kommt immer wieder. Seien es die schmalen Anzüge mit sehr eng geschnittenen Hosenbeinen und ebenso schmal geschnittenen Jacken und Revers wie auch die Anzüge der 50er Jahre mit weiten Hosenbeinen, großzügigen
Jacken, großen Revers und beeindruckenden Schulterpolstern.
Es gibt Anzüge für den Abend aus besonders edlen Materialien und ausgefeilten Schnitten, Smokings etc., aber auch den sportlichen Freizeitanzug oder den leichten Sommeranzug. Im Geschäftsleben allerdings sind die traditionellen seriösen und konservativen Anzüge die meist getragenen. Für den modebewußten Mann von heute gibt es quasi zu jeder Gelegenheit den passenden Anzug und wenn es für das Oktoberfest der Trachtenanzug ist.
Artikel wurde von Christoph Grill am 08.02.2010 eingereicht.