Coole Apps

 

Coole Apps

Das iPhone hat auf dem Mobilfunkmarkt einen Goldrausch sondergleichen ausgelöst. Die User sind verrückt nach Apps, nach Applikationen. Applikationen sind kleine Softwareprogramme, die auf den iPhones oder anderen Smartphones laufen. Apple hat dabei so etwas wie den Standard gesetzt, weil es Apple gelungen ist mit einer großen Anzahl an coolen Apps einen Massenmarkt zu erobern, den man vom eigenen AppStore aus bedient. Es gibt inzwischen eine deutlich sechsstellige Anzahl von Apps allein im AppStore. Es könnten deutlich mehr sein, weil Apple auf ein familienfreundliches Ambiente in seinem Shop achtet. Das Umsatzträchtige Thema „Erwachsenen Unterhaltung“ wird zum Beispiel gänzlich ausgespart. Der große Erfolg von Apple lockt weitere Player an. Google hat mit Android ein eigenes Betriebssystem für mobile Endgeräte auf dem Markt etabliert und nun will man mit einem eigenen AppShop dem Apple-Beispiel nacheifern. Gleiches gilt für Nokia, die mit dem OviStore angreifen. Auch Blackberry und Palm planen eigene Angebote.

Samsung will mit Bada ein eigenes Handybetriebssystem am Markt etablieren. Auch Samsung plant ein Angebot von Apps, die dann auch auf den Abermillionen Fernsehern von Samsung in aller Welt laufen sollen. Das Angebot der Apps ist extrem vielseitig. Hier zahlt sich die kostengünstige Distributionsmöglichkeit durch die AppStores aus. Die Entwickler erhalten in der Regel rund 70 Prozent des Verkaufserlöses. Die Grenzkosten des Vertriebes tendieren gegen Null, sieht man einmal von den Kosten für die Zahlungsdienstleister ab. Da Apple mit seinem AppStore eine riesige Zahl von Kunden erreicht, ist auch der Absatzerfolg für den Entwickler einfacher, als wenn er durch eigene Marketingmaßnahmen für selbigen sorgen müsste. Der iPad von Apple dürfte den Trend noch verstärken.

Artikel wurde von Klaus-Martin Meyer am 29.01.2010 eingereicht.

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