Erneuerbare und Alternative Energien
Die
Alternativenergie, auch als erneuerbare Energie bekannt, wird als nachhaltige Energiequellen bezeichnet. Gegenüber den fossilen Energieträgern und Kernbrennstoffen bleiben erneuerbare Energien kontinuierlich verfügbar. Das Vorkommen nimmt bei der Entnahme von fossilen Energien stetig ab. Im physikalischen Sinne kann Energie weder erneuert noch verbraucht werden – diese kann aber Systemen entnommen und zugeführt werden. Die nutzbaren Energieströme sind unter anderem die Strahlung der Sonnenenergie, die vorhandene Erdwärme im Erdkern sowie die Rotation der Erde, wobei eine Reibungswärme im flüssigen Erdkern entsteht.
Die europäische Union hat im April 2009 eine neue Richtlinie erlassen, welche erreichen soll, dass bis im Jahr 2020 der Energiegesamtverbrauch der EU von
erneuerbaren Energien innerhalb der 20-Prozent-Marke liegt. Dies umfasst die Förderung in den Bereichen Wärme, Kälte, Verkehr und Strom. Innerhalb von Deutschland geschieht dieser Vorgang bereits durch das Gesetz zur Förderung von Alternativenergien im Wärmebereich, dem Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien im Stromsektor und dem Biokraftstoffquotengesetz im Bereich Verkehr.
Durch die Energie der Sonne könnte in etwa das Zehntausendfache an Energie produziert werden, was die Menschheit zur Zeit benötigte. Die Gezeitenkraft und die Erdwärme liefern gegenüber der Sonne zwar immer noch sehr geringe aber in der Masse gesehen wichtige Beiträge. Die internationale Energieagentur IEA geht davon aus, dass bis im Jahr 2030 ca. 25 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs durch erneuerbare Energien abgedeckt werden kann.
Artikel wurde von Andreas Lange am 22.01.2010 eingereicht.