Da hats Klick gemacht
Nahezu jede Diva, welche sich erotisch der Öffentlichkeit präsentierte, wurde schon einmal mit einem Strapsgürtel abgelichtet. Ein Accessoire mit Geschichte und Flair ist der Strapsgürtel und wandelte sich im Laufe der letzten Jahrzehnte immer mehr von einem praktischen Gebrauchskleidungsstück zu einem erotischen Dessous-Stück.
Geschichtlich lassen sich die Vorfahren des heute bekannten Strapsgürtel schon im vierten bis siebten Jahrhundert finden. Diese Vorrichtungen waren tatsächlich noch dafür gedacht die Wadenwickel an Ort und Stelle zu halten. Erst mit der Verbreitung von Nylons fand der Strapsgürtel seine Trendwende vom praktischen Halter zum schönen und schmückenden Dessous.
Besonders in der Zeit des Burlesque, der Zeit in dem der Striptease entstand, fand der
Strapsgürtel viel Verwendung, denn je nach Anzahl der Strapse, konnte man das Ausziehen gekonnt in die Länge ziehen.
Strapsgürtel lassen sich im 21. Jahrhundert in unzähligen Varianten finden. Fast unsichtbar klein, gerade mal eine geblümte Schnur, die auf der Hüfte liegt, oder die traditionellen Dreiecke die ringsum die Strümpfe halten, bzw.
ein breites Band, das kurz unter der Taille getragen wird. Das alles sind Beispiele für den heutigen Strapsgürtel, wie er gerne getragen wird.
Man findet auch immer noch den Strapsgürtel der fast wie eine
Corsage wirkt und eine Schnürung inne hat, oder auch den extra kleinen, der selbst zu den winzigsten Strings passt.
Als festen Bestandteil eines Dessous-Sets finden wir den Strapsgürtel ebenso, wie als konsequente Erweiterung der bereits vorhandenen Wäsche.
Als Alltagstauglich hat sich das neue Alte auch erwiesen, denn selbst wenn ein Straps mal zwickt, oder sich vom Strumpf löst, so wird man doch daran erinnert welches süße Geheimnis unter dem Rock wartet.
Artikel wurde von Stephan Klink am 20.01.2010 11:34 von der IP 217.235.175. eingereicht.