Babywickeln
Wenn das Baby keine überempfindliche Haut hat, ist heutzutage das Trockenlegen bzw. Wickeln kein Problem mehr. Das berühmte „Windelwaschen“ gehört der Vergangenheit an. Aber auch die Kunst, den Säugling sachgerecht einzupacken, entfällt. Das Babywickeln ist nicht schwer, nach ein paar Mal geht es sicher ganz leicht von der Hand. Auch wenn es das Erste mal nicht so richtig klappt, aber die modernen Wegwerfwindeln oder Höschenwindeln mit Klebeverschluss machen das Wickeln zum Kinderspiel. Diese Windeln halten die Nässe weitgehend zurück und das Wundwerden des
Babys wird verhindert. Das Angenehme für das
Kind ist, dass durch diese Wickeltechnik das Baby bei den Bewegungen sowie beim strampeln und später beim Krabbeln durch die besondere Passform der Windeln nicht behindert ist. Es gibt diese Windelhöschen und Wegwerfwindeln in verschiedenen Größen und kann deshalb optimal der Größe des Kindes angepasst werden. Wenn das Baby besonders empfindlich ist, sollte es nach wie vor in Mull – oder Stoffwindeln gewickelt werden.
Dafür gibt es verschiedene Methoden. Sollte eine Mutter unsicher sein, werden die Kinderschwestern im Spital sicher zur Seite stehen und vorzeigen wie es am besten funktioniert. Das Baby wickeln ist keine Geheimwissenschaft, manche Mütter haben im Laufe der Monate sicher ihre eigene Wickeltechnik entwickelt. Man sollte aber beim Wickeln immer beachten, dass das Baby genügend Strampelfreiheit hat. Es gibt auch eine Breitwickelmethode, bei dieser wird insbesonders die gesunde Entwicklung der Hüftgelenke indirekt unterstützt. Wie oft und wann gewickelt wird, ist verschieden. Im Normalfall regelmäßig nach den Mahlzeiten, aber wenn das Baby oder Kind zwischendurch eine nasse Windel hat, muss auch zwischendurch gewechselt werden. Wenn das Baby eine nasse Windel hat, wird es sich nicht wohl fühlen. Es ist am besten, wenn die Eltern das Kind beobachten, sobald das Baby eine nasse Windel hat, wird es wahrscheinlich unruhig. So wissen dann die Eltern schon für das nächste mal, wenn das Kind unruhig wird, das es an der Zeit ist, die Windeln zu wechseln.
Artikel wurde von Christoph Grill am 18.01.2010 eingereicht.